Winterkonzert

Collegium Musicum führt in die Fingalshöhle
Von Redaktion [06.02.2008, 13.52 Uhr]

Mit drei Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert präsentiert sich das Collegium Musicum Jülich bei seinem Winterkonzert am Samstag, 16. Februar, um 20 Uhr im PZ des Gymnasiums Zitadelle Jülich. Eröffnet wird das Konzert mit Mendelssohns Ouvertüre „Die Hebriden“.

Der erst 20-jährige Komponist wurde 1829 anlässlich eines Besuches auf der Hebrideninsel Staffa durch das Naturschauspiel der meeresumspülten Fingalshöhle musikalisch hierzu inspiriert und notierte noch vor Ort das Leitthema. Die Konzert-Ouvertüre zählt zu den Meisterwerken der Tonmalerei und erhielt 1833 seine dritte endgültige Fassung.

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Florian Hoheisel

Florian Hoheisel

Im Mittelpunkt des Abends steht das Cellokonzert des englischen Komponisten Edward Elgar. Dieses Werk aus dem Jahr 1918 stellt den Höhepunkt in Elgars Schaffen dar, der sich später nach dem Tod seiner Frau depressiv zurückzog. Das Konzert atmet bereits eine gewisse Melancholie. Es gibt dem Solisten durch die sparsame Orchestrierung weiten Gestaltungsspielraum.

Diesen weiß Florian Hoheisel, der Solist des Abends, glänzend zu nutzen. Florian Hoheisel, Jahrgang 1974, ist Solocellist bei den Essener Philharmonikern. Er spielte in zahlreichen bekannten Orchestern und trat als Solist in Cellokonzerten auf. Nach der Pause erklingt die 8. Sinfonie von Dvorák aus dem Jahre 1889, mit der der Komponist neue Wege beschritt. Das Collegium Musicum spielt unter der bewährten Leitung von Raymond Janssen.

Karten zum Preis von 11, ermäßigt 9 Euro, gibt es in der Buchhandlung Fischer in Jülich, 02461 / 9378-33, und an der Abendkasse.

Kinder haben in Begleitung der Eltern freien Eintritt.


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