Ausstellung von dreieck.triangle.driehoek e.V.

„Dreieck“ zeigt Quadrate im Hexenturm
Von Kirsten Müller-Lehnen [13.12.2007, 09.46 Uhr]

Die guten Kontakte zum Jülicher Kunstverein bringen den Verein „dreieck.triangle.driehoek“ immer wieder in den Hexenturm – und natürlich die Tatsache, dass drei der 35 Künstlerinnen ihre Ateliers in Jülich haben und in der Stadt leben. „Es zieht uns immer wieder an diesen Ort, der uns jedes mal herausfordert, mit einem neuen Thema und einer ungewöhnlichen Präsentation im Gedächtnis der Stadt Jülich zu bleiben“, brachte es Kirsten Müller-Lehnen in ihrer Begrüßung zur Vernissage zum Ausdruck.

Zwar ist Aachen der künstlerische Mittelpunkt, in der Euregio leben und arbeiten die Frauen gemeinsam, grenzübergreifend, verbindend, vernetzend, in Belgien, den Niederlanden und Deutschland. In „Dreieck“ sind schwerpunktmäßig bildende Künstlerinnen tätig, die auf Papier und Leinwand, mit Objekt, Skulptur und Installation, mit Fotografie und Aktionen im Straßenraum Besucherinnen und Besucher auffordern, sich mit ihren Sichtweise auseinanderzusetzen.

Die Gruppe entwickelt seit nunmehr 14 Jahren Ausstellungskonzepte aus Themen, die die Frauen bewegen - wie zum Beispiel das Thema älter werden, das derzeit unter dem Titel „Ich kann gehen. Von der Lust und Last des Alterns heute“ in Kooperation mit Misereor in Berlin gezeigt wird.

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Der Ausstellung in Jülich ging eine lange Vorbereitung voraus, wie Kirsten Müller-Lehnen, Vorstandsmitglied von Dreieck und Künstlerin in Jülich, erklärte. Nach fast zehn großen Ausstellungen in zwei Jahren ist es zur Regel geworden, den Präsentationen ein verbindendes Element zu geben. Die Übereinkunft der diesjährigen Ausstellung heißt Quadrat. „50 auf 50“ ist das vorgegebene Format. Die Gestaltung ist jeder Künstlerin selbst überlassen. Jede Technik ist zur Bearbeitung möglich, über die Wahl des Themas wird selbst entschieden, das Farb- und Formenspektrum unterliegt einzig der Stimmigkeit der selbst gewählten Komposition.

Was dabei herausgekommen ist, präsentiert sich im Hexenturm als ein Fries, ein Band, das die Künstlerinnen untereinander verbindet und die Verbindung zum Betrachtern herstellen soll. Des Rätsels Lösung, - was kann das sein Dreieck im Quadrat- zeigen 23 Künstlerinnen in ihren ganz unterschiedlichen Arbeiten. Jede durfte nur zwei Werke hängen. Jede hat diese zwei aus einer Vielzahl von Entwürfen ausgewählt, hat mehrere dieser Entwürfe zur Reife gebracht und den anderen vorgestellt und sich letztlich für dieses Duo entschieden. Malerei bildet auch hier den Schwerpunkt, Fotografie, Textilcollagen und experimentelle Arbeiten sind vertreten, ebenso Skulptur und Relief.

Zeitgleich zur Ausstellung ist ein Katalog von „Dreieck“ erschienen, in dem alle Künstlerinnen des Vereins vorgestellt und einige Beispiele aus den gemeinsamen Projekten veröffentlicht werden.


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