Führung durch Stadt und Schloss am 5. Juni

Jülich, Pasqualini und die Kanone
Von Redaktion [01.06.2005, 11.40 Uhr]

Eine Kanone steht im Mittelpunkt der sonntäglichen Führung.

Eine Kanone steht im Mittelpunkt der sonntäglichen Führung.

Es wird wieder marschiert in Jülich: Stets am 1. Sonntag eines Monats ist der Förderverein Festung Zitadelle GaSt-Geber und führt zweieinhalb Stunden in und durch die Historie der Festungsstadt. Diesmal ist es ein gemeinsames Angebot mit der Volkshochschule, das Interessierte am Sonntag, 5. Juni, ab 11 Uhr eine Schloss- und Stadtführung erleben lässt. Begleitet werden sie von Conrad Doose, einem Kenner der Jülicher Geschichte.

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Höhepunkt der Führung ist die Erläuterung zu, Originalabguss der so genannten "Pasqualini-Kanone" im südlichen Kanonenhof der Johannes-Bastion. Mit dem Original, von dem der Abguss stammt, und das jetzt in der Festung Dover steht, hat Alessandro Pasqualini 1544 – mit interessanten Ergebnissen -Schießversuche in Mechelen unternommen. Sie sind in einem schriftlichen Protokoll überliefert. Das Original, ein Meisterstück des Bronzegießers Jan Tolhuis, schenkte Graf Maximilian von Egmond danach Heinrich VIII. von England, um ihn im Einvernehmen mit dem Jülicher Herzog Wilhelm V.in die Allianz gegen den Habsburger Kaiser Karl V. einzubinden.

Treffpunkt für die Führung, die für Erwachsene 5 Euro kostet, zuzüglich 2,50 Euro Museumseintritt, ist um 11 Uhr an der Pasqualini-Brücke am Schlossplatz.


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