Stachelige Erdbewohner auf Winterquartiersuche

Tierhilfe Jülich rät zum „Igelwiegen“
Von Redaktion [15.10.2007, 08.20 Uhr]

Igel sind derzeit in Vorbereitung aufs Winterquartier.

Igel sind derzeit in Vorbereitung aufs Winterquartier.

Die letzten Jungvögel sind ausgewildert und schon fast beginnt die Zeit der gefundenen Igel. Doch nicht jeder Igel ist hilfsbedürftig. Gerade in den Monaten September/Oktober sind die Igel sehr aktiv um ein Winterquartier zu suchen und sich Winterspeck anzufuttern, erklärt die Tierhilfe Jülich. Da im August in der Regel die letzten Jungigel geworfen werden, sei es auch nicht weiter verwunderlich wenn man in den nächsten Wochen auch noch sehr kleine Igel (ca. 150 Gramm und weniger) fände.

Der Verein rät, den Igel zu beobachten, ob er sich gut bewegen kann, wohl genährt aussieht, bei Annäherung faucht und sich einrollt. Ein schlechtes Zeichen ist immer eine Schar von Fliegen, die um den Igel schwirren oder ein stark eingefallener Igel, der sich nicht bewegt oder auf der Seite liegt. Nur diese Igel sollten mitgenommen und einem Tierarzt vorgestellt werden. Da Igel unter Schutz stehen, sollten für die Behandlung keine Kosten entstehen.

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Sinnvoll sei es, einen Igel zu wiegen. Als Anhaltspunkt dienen folgende Gewichte: Sollte der Igel Ende Oktober weniger als 400 Gramm wiegen und Ende November weniger als 500 Gramm geben der örtliche Tierschutzverein oder die Igelstation Heinsberg (www.igelstation-hs.de) Ratschläge zur weiteren Hilfestellung.

„Bitte füttern Sie die Igel nicht pauschal und durchgehend über das ganze Jahr“, so die Tierhilfe. Den Igeln werde si die Möglichkeit genommen, eigenständig zu überleben und die Futterwahl zu variieren. Igel haben ein umfangreichen Futterplan.


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