Guido von Büren stellt Kunst am Beispiel Mariawald vor

Vortrag im Kunstverein zur Glasmalerei der Renaissance
Von Redaktion [10.10.2007, 11.06 Uhr]

Im Sommer 2007 widmete sich das Museum Schnütgen in Köln in einer spektakulären Sonderausstellung der rheinischen Glasmalerei der Renaissance. Ausgangspunkt dieser einmaligen Präsentation war die Beschäftigung mit den im Museumsbestand erhaltenen Scheiben aus Zyklen der Zisterzienserklöster Altenberg und St. Apern (Köln).

Mit ihrer Datierung Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts stehen sie an der Schwelle der Gotik zur Renaissance und lenken gleichzeitig den Blick auf die qualitätsvollen Glasmalereiwerkstätten dieser Zeit in Köln. Die Idee, die Entwicklung der Kölner Glasmalerei durch die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts weiterzuverfolgen, führte über die genannten Zyklen hinaus zu der ambitionierten Erforschung und Präsentation der einstigen Kreuzgangverglasungen der Klöster Mariawald (ebenfalls ein Zisterzienserkloster) und Steinfeld (Prämonstratenser).

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Gut 200 Jahre nachdem die Scheiben im Zuge der Säkularisation ihre angestammten Plätze verlassen hatten, kehrten sie für kurze Zeit an den Ort ihrer Entstehung zurück und traten nochmals in einen Dialog miteinander. Ausgehend von der Ausstellung beschäftigt sich ein Vortrag eingehend mit der erhaltenen Glasmalerei aus dem Kloster Mariawald bei Heimbach, das damals im Herzogtum Jülich lag und von den Landesherren maßgeblich gefördert wurde.

Am Mittwoch, 10. Oktober, eröffnet der Kunstverein Jülich seine Vortragsreihe um 19.30 Uhr im Hexenturm mit dem Beitrag von Guido von Büren.


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