Jülicher Tierhilfe suchen dringend „Familien“

Nager aus der Qual befreit
Von Redaktion [26.09.2007, 06.25 Uhr]

Erst kommt der billige Kauf der possierlichen Tiere, dann das böse Erwachen, wenn es um Pflege und Futter geht.

Erst kommt der billige Kauf der possierlichen Tiere, dann das böse Erwachen, wenn es um Pflege und Futter geht.

Neun Kaninchen und fünf Meerschweinchen wurden in einem Käfig am Straßenrand ausgesetzt. Die Tierhilfe Jülich kümmert sich seither um sie. Alle Nager waren unterernährt, verwahrlost und hatten vereinzelt schlimme Bisswunden. Einige Weibchen waren tragend, verloren aber zum Großteil ihre Jungen.

Immer wieder wird die Tierhilfe mit erschreckenden Anblicken konfrontiert. Es wird viel zu wenig Verantwortung für die wehrlosen Tiere übernommen. Sie sind oft billige "Spontankäufe" und nur wenige überlegen sich, dass so ein zierliches Tierchen ein Leben lang (vielleicht 8 - 10 Jahre) von uns abhängig ist. Sie brauchen täglich Futter. Ein Kaninchen, das in Feld und Flur ausgesetzt wird, hat kaum eine Überlebenschance, da es sich nicht vor Feinden oder Witterungsbedingungen schützen kann. Die süßen Nager verdienen es nicht, ihr Leben in Käfigen zu fristen und oft kein Sonnenlicht zu sehen.

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Bei der Tierhilfe sitzen derzeit über 40 Kaninchen und Meerschweinchen und warten auf Menschen, die es besser meinen als viele ihrer Vorbesitzer. Obwohl die meisten Tiere noch sehr jung sind, haben sie schon einen traurigen Lebensabschnitt hinter sich.

Wer einem Nagerpärchen ein liebevolles Reich in seinem Garten gönnen möchte, meldet sich bitte bei der Tierhilfe Jülich montags bis freitags zwischen 18 und 20 Uhr und an Wochenenden zwischen 14 und 17 Uhr unter 02461 – 53076. Näheres zu den Tieren finden Interessierte auch unter www.tierhilfe-juelich.de – inklusive Tipps zur Haltung dieser geselligen Tiere.


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