100 Kilometer Fernsicht

Mit dem Eifelverein in Südtirol
Von Helga Dreßen [06.08.2007, 14.48 Uhr]

Von einer beeindruckenden Ferienfreizeit kehrten die 58 Wanderinnen und Wanderer der Ortsgruppe Jülich des Eifelvereins nach 15-tägigem Aufenthalt aus Südtirol zurück. Im Tauferertal in Uttenheim, nahe bei Bruneck, hatte die Gruppe ihr Quartier genommen. Etliche Teilnehmer waren bereits zum vierten, sechsten oder achten Mal, 43 Mitreisende erstmalig.

Im Jülicher Land hatte die Sonne vor der Abreise wirklich niemanden verwöhnt, um so erfreuter waren die Wanderer, dass sie sich am Ferienort so regelmäßig zeigte, dass alle Wandervorhaben ausgeführt werden konnten. Die Eingewöhnungswanderung führte von Pfalzen zum Issinger Weiher über die Hochebene nach St. Lorenzen im Pustertal. Die Wanderung rund um den Antholzersee, das Antholzertal und den Pragser Wildsee war bereits ein guter Anfang, von der Plätzwiese mit ihrer tollen Blumenpracht zur Dürrensteinhütte und dem anschließenden Abstieg nach Schluderbach sowie durch das Stollabachtal bedeutete dagegen schon eine erste alpine Probe.

Während die Wanderung vom Pordoi-Pass über den Bindelweg zur Marmolada mit ihren riesigen Schneefeldern eine höhere Anforderung stellte und der riesige Sellastock seine Wirkung auf die Wanderinnen und Wanderer nicht verfehlte. Die Wanderung von der Auronzo-Hütte über den Paternsattel zur Drei-Zinnen-Hütte mit dem Abstieg in das Fischleintal erforderte schließlich etliches mehr an Kondition – und endete mit einem Gewitter. Auch die Seiseralm fehlte nicht im Wanderprogramm, ein Meer von ungezählten Blüten machte diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis, wobei sich auf der Rückfahrt noch Station in Kastelruth und St. Ulrich anbot.

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Eine erholsamere Tageswanderung führte von den Reintalwasserfällen mit dem Besinnungsweg bei Sand in Taufers und der Kapelle St. Wallburgen bis hin nach Uttenheim, eine andere Kurzwanderung verlief im Tauferertal zur Burg Neuhaus in Gais und führte auf der gegenüberliegenden Talseite nach Uttenheim zurück. Als nächstes wurde das idyllische Villnösstal von der Zanseralm aus unter die Füße genommen. Auf dem „Adolf-Munkel-Weg“ unterhalb der Puez Geisler Gruppe mit dem „Sass Rigas“ vorüber zur „Glatschalm“ bis nach St. Jakob, einer schönen kleinen Kirche bei Magdalene im Tal. Eine besonders beeindruckende Wanderung führte durch das Reintal bis zur Knuttenalm, weiter zum Klammeljoch und wieder zurück, durch ein Meer von blühenden Alpenrosen.
Ein Tagesausflug nach Brixen mit Besichtigung von Dom und Kreuzgang sowie ein Bummel durch Bozen und die Möglichkeit, am Kalterer See die Köstlichkeiten des Weins zu kosten, bot eine willkommene Abwechslung.

Ein Highlight der Ferienfreizeit war die tolle Fernsicht von über 100 Kilometer vom Kronplatz, dem Hausberg von Bruneck, der ehemaligen Bischofsstadt, und die anschließende Kammwanderung nach St. Saalem zum Abschluss der Wandertage.

Auch die Abendunterhaltung kam nicht zu kurz, ob in einer Dia-Visionsschau über das Feriengebiet, einem Vortrag der Blasmusik aus St. Jakob im Ahrntal, einem Bunten Abend im Hotel mit Gelegenheit, das Tanzbein zu schwingen, oder dem traditionellen „Jülicher Abend“.


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