Geschichte am Sonntag widmet sich aktuellen Restaurierungen

Die Zitadelle von der Wachstube bis zur Zieglei
Von tee [21.06.2007, 08.03 Uhr]

Arbeiten an der Kontereskarpe im Südwesten der Festung Zitadelle. Foto: Bernhard Dautzenberg

Arbeiten an der Kontereskarpe im Südwesten der Festung Zitadelle. Foto: Bernhard Dautzenberg

Die Zitadelle Jülich ist eine immer währende Baustelle – nach 30 Jahren Bauzeit im 16. Jahrhundert sind es seit den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts schon 40 Jahre, in denen die Festung restauriert, saniert und neu errichtet wird. Den jüngsten Arbeiten widmet sich Bernhard Dautzenberg vom Förderverein Festung Zitadelle in der GaSt-Führung im Juli. Der Museumsmitarbeiter wird in der traditionellen Sonntagsführung, die diesmal am 1. Juli stattfindet, mehrere restaurierte Bereiche der Zitadelle vorstellen, die baubegleitend vom Museum Zitadelle Jülich archäologisch untersucht worden sind.

Nach einer Einführung in die Thematik vor dem großen Holzmodell im Pulvermagazin, sollen verschiedene Baustellen aufgesucht werden: der überdachte Grundriß des Torwächterhauses über der Südpoterne, das Treppenhaus zur Wachtstube, die Kontereskarpe am Schlossplatz und die neu fertiggestellte Kontereskarpe im Südwesten, das Pulvermagazin in der Nordostecke der Zitadelle und natürlich auch ein Gang durch die Kasematten sieht das Führungsprogramm vor.

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Den Abschluss bildet ein Blick auf das nördlich der Zitadelle vorgelagerte Ravelin und das Vorfeld der Festung mit den Neubauten – die ehemalige Ziegelproduktionsstätte der Zitadelle. Zum besseren Verständnis der Bedeutung der Archäologie und Baugeschichte für die Restaurierungsarbeiten werden einige ausgewählte Fotos und historische Pläne beitragen.

Für den Besuch des Museums wird Eintritt erhoben. Treffpunkt ist um 11 Uhr an der Pasqualini-Brücke.


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