Was die Stadt im Innersten zusammenhält…

Förderverein als GaSt-Geber am 1. Sonntag im Monat
Von Redaktion [27.04.2007, 16.10 Uhr]

Die Wehranlagen der Zitadelle mit ihrem Konzept der „Rundumverteidigung“ sind ein Thema der GaSt-Führung am 6. Mai. Foto: Schenk

Die Wehranlagen der Zitadelle mit ihrem Konzept der „Rundumverteidigung“ sind ein Thema der GaSt-Führung am 6. Mai. Foto: Schenk

Traditionell gehört der 1. Sonntag im Monat – diesmal der 6. Mai – dem Förderverein Festung Zitadelle Jülich: Er lädt ab 11 Uhr als „GaSt“-Geber zur, Zitadellen- und Schlossführung. Bernhard Dautzenberg begleitet die Gruppe als ein Kenner des historischen Jülich. Auf dem gut zweistündigen Rundgang in Jülich ist die künstlerische Bedeutung des Bologneser Renaissancebaumeisters Alessandro Pasqualini unter fachkundiger Führung vollständig zu erkennen: Die ab 1548 erbaute Idealstadtanlage mit der mächtigen Zitadelle ist sein Lebenswerk. Viereinhalb Jahrhunderte hat hier der noch aus dem 16. Jahrhundert vollständig erhaltene Schlosskeller mit seinen eindrucksvollen Tonnengewölben überdauert.

Die einst neuartige „Rundumverteidigung“ der italienischen Befestigungsmanier wird schon am historischen Stadtgrundriss sichtbar. Deutlich wird der Unterschied zu mittelalterlichen Wehranlagen, die „tote Winkel“ nicht vermeiden konnten.

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Südliches Ambiente und einzigartige, nur noch in Jülich erhaltene Architektur der italienischen Hochrenaissance sind am Nordportal, an der Ostfassade des einstigen Schlosses und mit der Schlosskapelle erhalten – Sehenswürdigkeiten, die man erlebt haben muss und die sich auch Italien-Kenner kaum entgehen lassen werden.

Historische Größen wie Heinrich VIII von England, Philips von Spanien und andere waren für die Jülich-Klevischen Herzöge Partner auf Augenhöhe. Hintergründiges gibt’s während der Führung.

Der nächste Termin in der Reihe „Geschichte am Sonntag“ (GaSt) steht am 3. Juni auf dem Programm. Los geht es um 11 Uhr ab dem Info-Pavillon in der Zitadelle.


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