Conrad Doose nimmt Gäste mit auf die Spuren der Bau- und Stadtgeschichte

Stadt- und Schlossführung XXL
Von Redaktion [28.03.2007, 17.19 Uhr]

Mehr als die übliche Besichtigung der Pasqualinischen Altstadt samt Schloss und Festung Zitadelle in Jülich wird bei der nahezu dreistündigen Führung am Sonntag, 1. April, geboten. Mit Conrad Doose machen sich Interessierte ab 11 Uhr zu diesem gemeinsamen Angebot von Volkshochschule und Förderverein Festung Zitadelle auf, um sich auf die Spuren der Bau- und Stadt-Geschichte zu begeben.

Einen Schwerpunkt bildet in der Zitadelle – neben den Wehranlagen mit den Kanonenhöfen und Kasematten – die Architektur der Schlosskapelle mit ihren Anklängen an die italienische Hochrenaissance. Erläutert werden vor Ort die Fassaden-Elemente, wie sie im ersten Viertel des 15. Jahrhunderts stilbildend auch von der Bauhütte von St. Peter in Rom zur Zeit Bramantes, Raffaels und Peruzzis als Dombaumeister, zu finden waren.

Beim Gang durch die Straßen Jülichs werden die militärischen Funktionen der Pasqualinischen Idealstadtanlage erläutert. Conrad Doose zeigt an der Architektur bedeutender Gebäude vor allem in der Umgebung des Markt- und Kirchplatzes, wo sie noch erkennbar sind. Der Besucher lernt auf diesem zu verstehen, warum die Altstadt heute ihrem städtebaulichen Vorbild, der Renaissancestadt Jülich aus dem 16. Jahrhundert, ähnlicher ist als vor dem Zweiten Weltkrieg.

Treffpunkt zur Führung ist an der Pasqualini-Brücke. Für diese Veranstaltung erhebt die VHS Jülich eine Gebühr von 5 Euro.

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