16 Vierbeiner aufgenommen

Tierhilfe beklagt mangelnde Sorgfaltspflicht von Hundbesitzern
Von Redaktion [24.01.2007, 12.00 Uhr]

Die Tierhilfe Jülich zieht nach dem Jahreswechsel kritisch Bilanz. Über die Weihnachtsfeiertage und Silvester wurden 16 freilaufende Hunde übernommen, die alle zu ihrem Eigentümer zurückgebracht werden konnten. Von diesen Hunden waren drei Tiere in Verkehrsunfälle verwickelt, so dass jede Hilfe zu spät kam. Keine leichte Aufgabe ist es für die Ehrenamtler, betont die Tierhilfe, den Besitzern diese Nachricht zu überbringen. Das Erschreckende daran sei, dass es sich um keine ausgesetzen Tiere handelte, über die sonst immer zu berichten war, sondern dass die Hunde ein Zuhause hatten. „Wir haben in 11 Jahren Tätigkeit keine solche Häufung von freilaufenden Hunden erlebt und schon gar nicht so viele Todesfälle zu beklagen gehabt.“

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Bei einem älteren freilaufenden Jagdhund stellte sich nach Aussage der Tierhilfe hinterher sogar heraus, dass der Hund einen Herzfehler hatte und dringend Medikamente benötigte. Trotz des Wissens um die Gefahr für seinen Hund war der Halter uneinsichtig, als sein Tier aufgegriffen wurde. Ebenso waren Fälle dabei, bei denen die Hunde immer alleine spazieren geschickt wurden und es in der Vergangenheit immer gut gegangen ist, bis eben zu diesem verhängnisvollen Tag.

Die Tierhilfe Jülich appelliert an die Sorgfaltspflicht der Hundehalter appellieren, etwas mehr auf ihre Tiere zu achten. Ebenfalls sollten die Möglichkeiten einer Kennzeichnung über einen Mikrochip genutzt werden, um eine schnelle Identifizierung zu ermöglichen. Fragen beantwortet der Tierarzt oder die Haustierzentrale TASSO. Informationen gibt es außerdem im Internet unter www.tiernotruf.org oder bei der Tierhilfe unter 02461-53076.


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