J.Walker Bluesband nahm 50 Gäste mit

Jazzclub lud zum Ausflug in Bluesgefilde
Von Britta Sylvester [27.11.2006, 11.19 Uhr]

Blues um Blut und Spaß auf der Bühne: Die J.Walker Bluesband.

Blues um Blut und Spaß auf der Bühne: Die J.Walker Bluesband.

„Sweet godess of love and beer“ – mit dieser Hymne an die Frauen, die Liebe und den blonden Gerstensaft verabschiedete sich die Walker-Familie schon fast wieder von ihrem Auditorium. Vorher verbreiteten J.Walker auf Einladung des Jazzclubs Jülich knapp zwei Stunden Bluesfeeling in der Halle des Jülicher Kulturbahnhofs. Rund 45 Besucher folgten der Einladung und machten sich mit Grandfa, Baby und den drei anderen Mitgliedern der Walkers auf den Weg durch ein Stück Bluesgeschichte.

Zahlreiche Klassiker und eine Handvoll Eigenkompositionen animierten gar einen Teil des Publikums zum mitsingen, mitklatschen, mittanzen. Spätestens wenn der Sänger die Bluesharp auspackte, seinen Platz auf der Bühne verließ und durch die Reihen zog, griff das Bluesfeeling um sich. Schade nur, dass dann immer wieder die ganz traurigen, ganz langsamen Stücke angestimmt wurden. So wurde es dann doch immer wieder sehr ruhig. Aber auch das gehört wohl zum Blues.

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Zwischendurch bewiesen die Kölner Blueser, dass sie auch andere Töne drauf haben. Gelegentlich swingte es gar ein wenig – „schließlich sind wir vom Jazzclub eingeladen worden“, lautete die augenzwinkernde Begründung. Überhaupt ging es recht humorvoll zu, wie denn ein Zuhörer bemerkte: „Für nen Bluessänger ist der viel zu gut gelaunt.“ Sprach’s, drehte sich um und klatschte weiter. Fazit: Wenn auch nicht ganz typisch, nicht ganz schwarz und nicht ganz traurig, so war’s doch ein unterhaltsamer – im übrigen mit knapp fünfzig zahlenden Zuschauern recht gut besuchter – Ausflug in Bluesgefilde, den der Jazzclub Jülich organisiert hatte.


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