Ausstellungseröffnung

Gesichter Boliviens in Jülicher Sparkasse
Von Redaktion [30.11.2006, 16.39 Uhr]

Die Gesichter der Menschen und des…

Die Gesichter der Menschen und des…

Die Fotos von Michael Richardy, Jülich zeigen Gesichter. Sie sind Zeugnisse von Begegnungen während verschiedener Reisen zwischen 1996 und 2004 in das Herz Südamerikas. Bolivien - oft bezeichnet als Mosaik der Erde - ist ein Land, das unterschiedlichste Merkmale in sich vereinigt: Schneebedeckte Andengipfel und die Hochebene des Altiplano im Westen, tropischer Urwald und Savannen im Osten - und dazwischen fruchtbare Täler, die das kalte und karge Hochland mit dem heißen, tropischen Tiefland verbinden. Spätestens seit der Eroberung durch die Spanier prägt ein weiterer Gegensatz das Land: Reichtum und Armut, Ergebnis der Ausplünderung durch die europäischen Kolonialmächte.

In der Geschäftstelle Jülich der Sparkasse Düren am Schwanenteich wird am Montag, 4. Dezem-ber um 18 Uhr die Fotoausstellung „Gesichter Boliviens“ des Vereins Bolivien-Brücke e.V. er-öffnet. Die Veranstaltung erläutert Hintergründe zu Land und Leuten, gibt musikalische und lyri-sche Kostproben und stellt den Verein und seine Arbeit vor.

Unterschiedlich sind die Menschen, die in Bolivien leben: Viele ethnische Volksgruppen prägen das östliche Tiefland, während auf dem Altiplano die Nachfahren der großen südamerikanischen Hochkulturen, der Aymara- und Inkakultur, zu Hause sind. Bolivien ist heute das südamerikani-sche Land mit dem größten Anteil indigener („indianischer“) Bevölkerung. Insbesondere dieses indigene Gesicht Boliviens wollen die Bilder der Ausstellung zeigen. Sie möchten die Betrachter einladen, Menschen an unterschiedlichen Orten und in unterschiedlichen Lebenssituationen zu begegnen: auf Märkten, in den Minen, bei Musik und Tanz, bei der Arbeit, beim Fest ... Sie zei-gen zugleich kulturellen Reichtum und materielle Armut, Bitterkeit aber auch Lebensfreude.

Werbung

… Landes hat Michael Richardy im Bild eingefangen.

… Landes hat Michael Richardy im Bild eingefangen.

Mit dem Ziel, Begegnungen zwischen Menschen hier und in Bolivien zu ermöglichen, wurde im März 2006 in Jülich der Verein Bolivien-Brücke e.V. gegründet. Der Verein möchte es möglich machen, dass Menschen mit dem Land Bolivien und seiner Kultur in Berührung kommen und dabei ein beiderseitiges Geben und Nehmen erleben. Durch Informations- und Kulturveranstal-tungen können Interessierte Informationen über die politischen und sozialen Verhältnisse in Bo-livien gewinnen und das Land und seine Kulturen mit allen Sinnen erleben.

Die Projektarbeit an Schulen vermittelt mit Bolivien ein ideales Modellbeispiel für Themen des Geographie-, Politik- und Geschichtsunterrichts. Die Förderung von Projekten in Bolivien (Kul-tur, Bildung, Sozial- und Gemeinwesenarbeit) bietet die persönliche Möglichkeit, konkrete Soli-darität zu leben und Schritte zu mehr Gerechtigkeit zu verwirklichen. Mit der Vermittlung frei-williger sozialer Dienste für junge Erwachsene in bolivianische Projekte möchte der Verein den Rahmen schaffen, sich mit anderen Lebensgewohnheiten auseinander zu setzen und seine per-sönliche Kompetenzen zu erweitern.

Weitere Informationen bietet ein in der Ausstellung erhältliches Faltblatt und die im Aufbau be-findliche Internetseite www.bolivien-bruecke.de. Die Ausstellung ist bis 22.12. täglich während der Schalterstunden zu besichtigen.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>
Kölsche Nacht beim Jülicher Stadtfest [09.04.2017, 12.47 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung