Von Stallhasen bis Frettchen

Tiere im Jülicher Land suchen ein Zuhause
Von Redaktion [17.10.2006, 08.37 Uhr]

Frettchen Rudi hat gern Gesellschaft.

Frettchen Rudi hat gern Gesellschaft.

Alex ist ein Halsbandsittich, der wegen Auflösung der Voliere abgegeben wurde. Für ihn und einige Wellensittiche sucht die Tierhilfe Jülich ein neues Zuhause. Wer für diese netten gefiederten Freunde einen Platz in einer Voliere frei hat oder vielleicht eine Partnerin, die nicht mehr alleine fliegen möchte, kann sich beim Verein melden. Auch gegen eine großzügige Käfighaltung mit täglichen Freiflugmöglichkeiten hätten Alex und die Anderen nichts einzuwenden. Schön wäre es wenn Alex mit Gleichgesinnten pfeifen und fliegen könnte. Auch die Wellensittiche suchen andere Artgenossen mit denen sie ihren Lebensabend verbringen können. Sie werden gegen eine Spende abgegeben.

Bei der Tierhilfe warten neben vielen anderen Nagern auch einige belgische und deutsche Riesen (so genannte Stallhasenauf ein neues Zuhause. Gesucht werden Menschen mit Platz im Garten für ein nettes Pärchen dieser großen Langohren. Ein Außengehege mit einem Stall wäre eine schöne Unterbringungsmöglichkeit für sie. Sie können sehr zutraulich werden und sind, wenn man ihnen Platz einräumt, nicht schwer zu halten - auch im Winter nicht. Die Böckchen werden natürlich nur kastriert oder mit einem Kastrationsgutschein abgegeben.

Rudi das Frettchen wurde angefahren und mit einer schweren Kopfverletzung aufgefunden und zur Tierhilfe gebracht. Der Tierarzt stellt außerdem ein Ekzem fest. Die Behandlung auf seiner Pflegestelle dauerte mehrere Wochen und verschlang viel Geld. Jetzt ist er nach Aussagen „wieder top fit“. Kastriert wartet er auf ein frettchengerechtes Zuhause bei anderen seiner Artgenossen. Derzeit lebt ein zweites Frettchen in einer Pflegestelle, das sich gut mit Rudi versteht.

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Gismo sieht das Leben lässig.

Gismo sieht das Leben lässig.

Gismo, Kenny und Diego sind drei neun Woche alte Kater, die im Alter von fünf Tagen in die Obhut der Tierhilfe kamen. Sie wurden ausgesetzt. Die Mutter konnte leider nicht mit gefangen werden. Sie wurden mit der Flasche aufgezogen und sind daher sehr menschenbezogen. Alle drei sind super verschmust und verspielt. Gismoist der Wildeste von allen. Diego ist nicht ganz so wild, aber wenn es ums spielen geht ist auch er nicht zu stoppen. Kenny ist ein ganz ruhiger Geselle, er schaut meistens ganz gespannt zu, wenn seine Brüder durch die Gegend flitzen. Sie kennen Hunde, Kinder und andere Katzen und werden geimpft und entwurmt vermittelt.

Da die Tierhilfe kein Tierheim hat, ist ein Besuch der Tiere nur nach vorheriger Terminabsprache möglich. Hierzu ist der Telefondienst unter der Rufnummer 02461 - 53076 von Montag bis Freitag von 18 bis 20 Uhr besetzt und am Wochenende von 14 bis 17 Uhr. Informtaionen stehen unter www.tierhilfe-juelich.de über die zu vermittelnden Tiere und unsere sonstigen Aktivitäten zur Verfügung.

Wer keine Tiere bei sich aufnehmen kann, aber die Arbeit der Tierhilfe Jülich unterstützen möchte, kann auf das Konto 65888 bei der Sparkasse Düren, BLZ: 395 501 10 spenden.


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