Ausstellung mit Harald Hansen

Mit dem Kunstverein ins „Archiv der Blicke“
Von Redaktion [14.09.2006, 18.43 Uhr]

Ausschnitt aus einem Werk Harald Hansens.

Ausschnitt aus einem Werk Harald Hansens.

„Auf Gelesenes“ aus seiner Phantasie und Reflexionen von Erlebtem zeigt der Mönchengladbacher Künstler Harald Hansen in seinen Werken. Der Maler, Fotograf und Grafik-Designer will mit seinen Arbeiten Einfluss auf das sinnliche Erleben der Menschen nehmen. Ob es gelingt, können Ausstellungsbesucher ab Freitag, 22. September, im Jülicher Hexenturm herausfinden, dann zeigt Hansen auf Einladung des Jülicher Kunstvereins sein Schaffen in seinen drei Ausdrucksformen.

Besonders reizvoll sind seine „Guckkästen“, in denen die sorgfältig gearbeiteten Malereien kombiniert mit collagierten Elementen über Spiegel und Beleuchtung verblüffend zur Geltung kommen Die Vielseitigkeit von Hansens Technik – die Bildfläche wird bemalt, beschabt, verkratzt, verdeckt, schichtweise überlagert und wieder freigelegt – verbindet sich zu einem klar kalkulierten Ergebnis, das dem Dargestellten das Eigenleben belässt. Von sich selbst sagt Harald Hansen: „Ich arbeite wie ein Archäologe, jemand also, der Schicht um Schicht - auf Spurensuche nach unserer Vergangenheit ist.

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Harald Hansen wird zur Ausstellungseröffnung in den Jülicher  Hexenturm kommen.

Harald Hansen wird zur Ausstellungseröffnung in den Jülicher Hexenturm kommen.

Auch die Fotografien aus dem „Archiv der Blicke“ werden zu Modellen der Phantasie und liefern visuelle Querverweise zu den gemalten Bildern. Viele Preise für Dokumentar- und Reisefilm zeugen vom erfolgreichen Umgang mit dem Medium Fotografie.“

Eröffnet wird die Ausstellung, die bis 15. Oktober gezeigt wird, am Freitag, 22. September, um 19.30 Uhr. Die einführenden Worte spricht Manfred Jülicher.

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