Knallerei versetzt Tiere in Angst und Schrecken

Tierschutzverein bittet um Verzicht auf Feuerwerkskörper
Von Redaktion [31.12.2005, 14.14 Uhr]

Hunden einen sicheren Platz einrichten, an dem sie sich geborgen fühlen.
Die ungewohnte Silvesterknallerei kann Haus- und Wildtiere in Angst und Schrecken versetzen. Schon vor der Silvesternacht beginnt für die meisten Tiere der Stress durch verfrüht gezündete Knallkörper. Daher appelliert der Jülicher Tierschutzverein an die Bevölkerung, auf die Silvesterknallerei zu verzichten. Tierhaltern empfiehlt er, die Tiere in der Silvesternacht nicht allein zu lassen. Die Silvesterknallerei stellt für Tiere eine starke Belastung dar und kann für sie sogar tödlich enden. Tiere können durch die Knallerei in Panik geraten und sich verletzen.

Tierhalter sollten daher vor Silvester einige Vorkehrungen treffen. Schon in den Tagen vor dem Jahreswechsel sollten Hunde in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausgeführt werden, denn verfrühte Kracher könnten sie in panischem Schrecken davonlaufen lassen. Am Silvesterabend sollten Türen und Fenster geschlossen sein, und eventuell Rollos heruntergelassen werden, um den Lärm ein wenig zu dämpfen. Idealerweise sollte den Tieren ein ruhiger Platz in einem Raum geschaffen werden, der nicht direkt zur Straßenseite liegt. Tiere fühlen sich geborgener, wenn sie sich total zurückziehen können.

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Wildtiere in Wald und Flur sind den Krach in der Silvesternacht gar nicht gewohnt. Deshalb appelliert der Jülicher Tierschutzverein dringend an alle Feiernden, keine Feuerwerke am Waldrand, in Waldlichtungen oder Parkanlagen zu zünden. Generell sollte sich jeder fragen, ob es sinnvoll ist, Unsummen von Geld für ein scheinbares Vergnügen auszugeben, das von der Feuerwerksindustrie suggeriert werde. “Die jedes Jahr verpulverten Millionen sollten einen vielmehr nachdenklich stimmen”, mahnt der Vorstand des Jülicher Tierschutzvereins. “Wir raten, das Geld nicht zu verknallen, sondern sinnvollen Zwecken und Einrichtungen wie beispielsweise den Tierschutzvereinen zuzuführen.”


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