Weltfrauentag

"Pussyhats" als sichtbares Zeichen
Von Redaktion [08.03.2017, 08.07 Uhr]

Anlässlich des Internationalen Frauentages am 8. März erklären Emily Willkomm-Laufs und Marita Boslar von Bündnis 90/Die Grünen: „Weltweit sind feministische Errungenschaften in Gefahr! Darum setzen wir am diesjährigen Internationalen Frauentag ein deutliches Zeichen: Für die Selbstbestimmung von Frauen und gegen den Rechtsruck in unserer Gesellschaft.“
Am Weltfrauentag tragen sie mit ihrer Aktion „Pussyhats“ den feministischen Protest des Women´s March aus den USA weiter und solidarisieren sich mit allen Frauen weltweit, die für eine feministische Gesellschaft und gegen nationalistische Ideologien und rassistische Hetze einstehen. Die pinkfarbenen Mützen (Pussyhats) sind seit dem Womens´s March in Washington – ein Symbol für feministischen Protest.

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Marita Boslar: „Wir nehmen nicht hin, dass Nationalisten, Rechtspopulisten und Frauenfeinde die Zeit zurückdrehen wollen. Wir wollen, dass Frauen gleichberechtigt sind. Und wir kämpfen dafür, dass Mädchen und Frauen, Jungen und Männer ohne einschränkende Rollenklischees leben können. Noch immer verdienen Frauen im Durchschnitt 21 Prozent weniger als Männer und Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist alltäglich.

Überall in Deutschland stehen Denkmäler: Kaiser Wilhelm, Hindenburg, Goethe …und was haben sie gemeinsam? Die meisten sind Männer! Am Weltfrauentag wollen wir die Denkmäler in Jülich in Symbole für Gleichberechtigung und Freiheit verwandeln, indem wir ihnen knallpinke Pussyhats aufsetzen.“


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