Kleines Jubiläum in Lich-Steinstraß
Von brs [13.06.2016, 09.56 Uhr]

„Die Organisation ist riesig hier“, meint Herbert Hüpgen und beschreibt mit den Armen einen großen Bogen, der Caféteria, Bühne und Pavillons in und rund um das Andreas-Haus umfasst. Mit hier meint der rührige Vorsitzende „seinen“ Heimatverein Lich-Steinstraß, der sein kleines Jubiläum mit einem bunten Fest zelebrierte.

Dokumente, Fotos und Filmmaterial aus „der alten Heimat“ archiviert der Verein und sorgt so dafür, dass die Geschichte des kleinen Ortes konserviert wird. „Anfang der 1980er Jahre begann die Umsiedlung“, erinnert sich Hüpgen. Unter dem ursprünglichen Ort erstreckten sich Teile des gigantischen rheinischen Braunkohlevorkommens, heute gähnt dort der Abgrund des Tagebaus Hambach. Am neuen Ort angekommen, feierten die Lich-Steinstraßer vor zehn Jahren den 900. Geburtstag ihres Dorfes – und gründeten zu diesem Anlass den Heimatverein.

Werbung

Der Brunnen ist das Herzstück von Lich-Steinstraß

Der Brunnen ist das Herzstück von Lich-Steinstraß

Und zwar aus einem ganz profanen Grund: „Wir hatten so viele Sponsoren und konnten keine Spendenquittungen ausstellen. Also haben wir einen gemeinnützigen Verein gegründet.“ Zwei Jahre später kam die Theatergruppe hinzu. Auf seine Laienspieltruppe ist der Verein besonders stolz: „Das ist unser Aushängeschild!“ Der nächste Auftritt im Andreas-Haus ist bereits geplant, die Proben sind in vollem Gange, im November hebt sich der Vorhang für die englische Komödie „Akt mit Rose“.

Neben seiner sehr aktiven Theatergruppe, die es in den acht Jahren ihres Bestehens geschafft hat, jedes Jahr im Herbst ein Stück auf die Bühne zu bringen, ist auch das sonstige Engagement des Vereins sichtbar. Prunkstück und bisher größtes Projekt in zehn Jahren Heimatverein Lich-Steinstraß ist der neu gestaltete Ortseingang mit eigenen Brunnen.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Selbst-Vermarktung
Vielseitig, wandelbar und mutig, das sind Adjektive, die gut zu Ute Werner passen. Die 55-jährige ist vor zehn Jahren nach Jülich gekommen, übernahm das Traditions-Strumpf-Geschäft am Markt und ist heute Vorsitzende der Werbegemeinschaft Jülich. Geplant war nichts davon. Es hat sich mehr „gefügt“.  [08.03.2017, 08.51 Uhr]  >>

Stadtteile

Barmen: Malwunsch frei für 1+ in Latein [08.03.2017, 08.24 Uhr]  >>
Jülicher Forscherin geht in die Computer-Tiefe [08.03.2017, 07.45 Uhr]  >>
Jülich: Arbeiten mit und für Frauen [08.03.2017, 07.19 Uhr]  >>

Rundum

Hohe Kunst von der Burg Engelsdorf [08.03.2017, 09.09 Uhr]  >>
Oberzier: Frau ruft Hirsch [08.03.2017, 08.41 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung