Spende der Freunde und Förderer des St. Elisabeth Krankenhauses

Herzenswunsch Sinneswagen wurde erfüllt
Von Kaya Erdem [07.06.2016, 07.46 Uhr]

Der Verein der Freunde und Förderer des St. Elisabeth Krankenhauses Jülich e.V. hat dem altersmedizinischen Schwerpunkt Station S1 im Jülicher Krankenhaus einen sogenannten Snoezelen-Wagen, einen Sinneswagen, drei Mobilisationsstühle und Hilfsmittel gespendet. Der Vorstand des Fördervereins übergab die Sachspenden an Nadja Trowski-Muckenheim, Pflegedirektorin und Jens Hausschild, kaufmännischer Direktor des St. Elisabeth-Krankenhauses, die sich herzlich bedankten.

Der Förderverein hatte dem Pflegebereich ermöglicht, den Betrag von 12.000 Euro eigenständig zu verwalten. „Darüber sind wir sehr froh“, erklärt Nadja Trowski-Muckenheim. Mit dem geriatrischen Team wurde im Vorfeld abgestimmt, welche Investitionen getätigt werden sollen und wollen. Besonders der fahrbare Snoezelenwagen stand ganz oben auf der Wunschliste. Von ihm profitieren vor allem demente Patienten, aber auch das Pflegepersonal und die Mitarbeiter sowie das therapeutische Team.

Mit ihm werden demente Patienten in ihrer Wahrnehmung gefördert und unterstützt: Eine sprudelnde Farbwassersäule mit Lichtwechsler, die Aromatherapie, zusätzliche Wandlichteffekte sowie Musik können mit diesem neuen Wagen individuell in jedem Patientenzimmer zum Einsatz gebracht werden.

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 v.l.: Sr. Gerda Schmitz (Stationsleitung),  Dr. Dieter Scheidt, Gisela Krott, Franz-Cornel Cremer, Nadja Trowski-Muckenheim (Pflegedirektorin), Horst-Wilhelm Mewis, Manfred Vogels und Jens Hauschild (kfm. Direktor)

v.l.: Sr. Gerda Schmitz (Stationsleitung), Dr. Dieter Scheidt, Gisela Krott, Franz-Cornel Cremer, Nadja Trowski-Muckenheim (Pflegedirektorin), Horst-Wilhelm Mewis, Manfred Vogels und Jens Hauschild (kfm. Direktor)

Die Pflegedirektorin, die Stationsleitung Gerda Schmitz und die stellv. Stationsleitung Larissa Konradi, die auch als weitergebildete Demenzexpertin ihre Ideen einfließen ließ, planten und bestückten den Wagen, der kurz darauf schon „eingeweiht“ werden konnte und seither häufig im Einsatz ist.

Darüber hinaus konnten Mobilisationsstühle gekauft werden, die im Gruppenraum der Patienten zum Einsatz kommen. Die Stühle lassen sich in verschiedene Positionen einstellen, verfügen bei Bedarf über eine Tischplatte und erleichtern die Mobilisation für das Pflegepersonal und die Patienten.

Des Weiteren erhielt das logopädische und ergotherapeutische Team Hilfsmittel, die den Patienten bei Aktivitäten des täglichen Lebens helfen oder sie dabei unterstützen, Fähigkeiten wiederzuerlangen. Dazu gehören Strumpfanzieh-, Knöpf- und Griffhilfen, farbiges Geschirr, Tellerranderhöhungen oder Nasenbecher.

Und zu guter Letzt gab es für den Gruppenraum und das Beschäftigungszimmer eine größere Sammlung unterschiedlicher Spiele, die kognitiv fördern und die Ressourcen der Patienten unterstützen. „Die Station besitzt nun sogar ein Soft-Bowling-Spiel als willkommene Abwechslung für die Patienten während des Aufenthaltes“, erklärt Nadja Trowski-Muckenheim.
„Wir freuen uns sehr, mit dieser großzügigen Unterstützung unsere geriatrischen Patienten noch intensiver fördern zu können“, so Hauschild.


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