72 Nistkästen für Schädlingsbekämpfer

Erste Meise ist schon eingezogen
Von tee [22.02.2016, 08.37 Uhr]

Reichlich "Häuslebauer" trafen sich am Rurdamm, um die Nistkästen aufzuhängen.

Reichlich "Häuslebauer" trafen sich am Rurdamm, um die Nistkästen aufzuhängen.

Trotz Nieselregen trafen sich engagierte Freiwillige mit den Aktiven der Bürgerinitiative Kastanienallee Rurdamm, um den natürlichen Feinden der Miniermotte ein gutes Zuhause zu geben: Der Meise. Bestückt mit selbstgebauten und selbstgestalteten Nistkästen rückten sie an.

Noch am selben Tag zog eine Meise ein. Ein erster Erfolg ist damit schon eingefahren. Jetzt muss noch das Ziel erreicht werden, dass die Vögel auch die Schädlinge fressen, die die Kastanienallee auf dem Rurdamm bedrohen. Das nämlich ist das Ziel der Bürgerinitiative.

Alle 30 Meter wurde am Rurdamm zwischen Schützenplatz und Freibad ein Nistkasten aufgehängt. 20 Bausätze hatte der BUND gestiftet, Nistkästen hatte auch eine Schülergruppe der Realschule um Lehrerin Theresa Schepanski mitgebracht. Sie mussten allerdings noch die Dachpappe auf die Häuschen hämmern, wobei auch Grünen-Chef Jürgen Laufs mit Hand anlegte.

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Noch am selben Tag zog die erste Meise ein.

Noch am selben Tag zog die erste Meise ein.

Malerisch gestaltete Häuschen brachte Erzieherin Kirsten aus der Himmelsgruppe der Kindertagesstätte St. Rochus mit. Damit die Kindergartenkinder auch die Meisen und ihre Aktivitäten beobachten können, wurden sie nahe der Einrichtung aufgehängt. Landschaftswart Manfred Neulen brachte außerdem Nistkästen für Höhlenbrüter mit, so dass insgesamt 74 neue Vogelbehausungen zur Verfügung stehen.

Mit Bollerwagen, Schubkarren und Leitern zogen die fünf Trupps los. Rund zwei Stunden später war die Arbeit erledigt. Als Lockstoff für die neuen Bewohner stiftete der Verein SAMT 60 Meisenknödel, die gleich in den Nistkästen platziert wurden.

Noch ein paar Bilder: Rurdamm wird Meisenallee


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