Mittwochsclub

Jan Wellem als politischer Akteur
Von Redaktion [20.02.2016, 17.01 Uhr]

Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, Herzog zu Jülich-Berg, zu Pferd. Bronzeplastik Wilhelm Lehmbrucks nach Gabriel Grupello (Foto: Museum Zitadelle Jülich).

Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz, Herzog zu Jülich-Berg, zu Pferd. Bronzeplastik Wilhelm Lehmbrucks nach Gabriel Grupello (Foto: Museum Zitadelle Jülich).

In Düsseldorf weltberühmt – so in etwa könnte man die Popularität des für die Residenzstadt Düsseldorf wohl bedeutendsten Fürsten plakativ zusammenfassen: „Jan Wellem oder Kurfürst Johann Wilhelm, Herzog zu Jülich-Berg? Ein barocker Fürst am Niederrhein und im bergischen Land“ heißt das Thema des Mittwochsclubs“ von Jülicher Geschichtsverein und Museum Zitadelle Jülich in der Schlosskapelle der Zitadelle am 24. Februar, ab 19.30 Uhr, zu dem die Veranstalter Dr. Benedikt Mauer vom Stadtarchiv Düsseldorf als Referent zu Gast haben.

Der am Niederrhein residierende pfälzische Kurfürst war ein weit über die Grenzen seines eigentlichen Herrschaftsbereichs hinaus wichtiger Akteur. Aufgrund der kriegerischen Zeitläufte konnte er nicht Residenz in Heidelberg oder Mannheim nehmen.

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So blieb er in seiner Geburtsstadt Düsseldorf und baute die kleine Residenzstadt zu einem bedeutenden Fürstensitz aus, gemeinsam mit seiner zweiten Ehefrau aus dem Haus der Medici hielt er hier glanzvoll Hof, pflegte aber auch weiterhin die Kontakte zu seinen zahlreichen Geschwistern. Lebensleistungen und gescheiterte Projekte Johann Wilhelms, dessen Tod sich im Jahr 2016 zum 300. Mal jährt, sollen in diesem Vortrag dargestellt werden.

Der Eintritt ist frei.


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