Aktion gegen Alkohol am Steuer
Von Redaktion [26.01.2016, 10.14 Uhr]

Besonders in der Karnevalszeit weist die Verkehrswacht Jülich mit großen Spanntüchern auf das Sicherheitsrisiko im Straßenverkehr hin, wenn nach dem Genuss alkoholischer Getränke ein Fahrzeug geführt wird. Denn auch geringe Mengen Alkohol beeinträchtigen die Fahrtüchtigkeit und erhöhen das Unfallrisiko erheblich.

Ab 0,5 Promille Blutalkoholkonzentration verdoppelt sich dieses Risiko und ab 0,8 Promille ist es schon viermal höher als ohne Alkohol. Bereits ab 0,3 Promille ist der Führerschein in Gefahr. Wer feiert und Alkohol konsumiert, muss Hin- und Rückfahrten so planen, dass nicht selbst ein Fahrzeug gesteuert werden muss. Bus, Taxi, Fahrgemeinschaft und Abholservice sind vernünftige Alternativen für eine sichere Heimfahrt.

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Sonst könnte es bei einer Polizeikontrolle oder gar einer Unfallaufnahme schnell heißen: „Ohne Führerschein ist das ganze Jahr Aschermittwoch!“ Die Verkehrswacht erinnert auch an die mögliche Unfallgefahr durch Restalkohol am Morgen danach. Denn vom Körper werden nur ca. 0,1 Promille Alkohol pro Stunde abgebaut, so dass sich am nächsten Morgen noch eine Alkoholmenge im Blut befinden kann, die es nicht erlaubt, ein Fahrzeug zu führen.

Die Verkehrswacht Jülich dankt den Mitarbeitern der Stadtwerke Jülich und der Bauhöfe, die die Spanntücher an gut sichtbaren Stellen aufhängen.


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