Ausstellung zum preußischen Jahrhundert in Jülich und Opladen

NRW-Förderung für Jülicher Geschichtsverein
Von Redaktion [27.10.2015, 15.25 Uhr]

Die NRW-Stiftung unterstützt den Geschichtsverein Jülich und den Opladen Geschichtsverein, die in einem Kooperationsprojekt die Ausstellung „Das preußische Jahrhundert – Jülich, Opladen und das Rheinland zwischen 1815 und 1914“ zeigt. Der Zuschuss von bis zu 30.000 Euro soll in die Ausstellung und den flankierenden Katalog fließen. Das beschloss jetzt der Vorstand der NRW-Stiftung unter dem Vorsitz von Staatsminister a. D. Harry Kurt Voigtsberger.

Jülich war zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine wichtige Festungsstadt, Sitz einer Garnison und lag verkehrsgünstig an einer viel benutzten Transitstrecke. Opladen war eine kleine Ackerbürgerstadt mit allenfalls lokaler Bedeutung.

Die geplante Ausstellung ist Teil der Feierlichkeiten zu „200 Jahre Preußen im Rheinland“ und macht das komplexe Geschichtsthema auf lokaler Ebene verständlich. Im Vordergrund stehen dabei Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der Entwicklung der beiden Orte Jülich und Opladen.

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Im Laufe des Jahrhunderts verändert sich durch die Preußen die Situation der beiden Orte. Thematische Schwerpunkte der Ausstellung sind aber nicht nur Herrschaftsstrukturen, Stadt- und Bevölkerungsentwicklung und Wirtschaft, sondern auch kulturelle und soziale Aspekte, konfessionelle Konflikte und Migration.

Die Ausstellung wird nächstes Jahr von Juli bis Dezember zeitgleich in der Festung Zitadelle in Jülich und in der Villa Römer in Leverkusen gezeigt. Kölns Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen.


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