Verein „Erlebnisraum Römerstraße“ ist gegründet
Von Redaktion [26.08.2015, 17.05 Uhr]

Ein gelungener Abschluss für das aus der Regionale 2010 entwickelte Projekt: Am Montag, 24. August, gründeten 13 Kommunen und der Landschaftsverband Rheinland den Verein „Erlebnisraum Römerstraße“ und setzten damit einen geschichtlichen und touristischen Meilenstein für die Kulturlandschaft im Rheinland. Bürgermeister Ralf Claßen aus Aldenhoven wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Das Wahrzeichen der Stadt Herzogenrath, die Burg Rode, bot ein stilechtes Ambiente für die Gründung des neuen Vereins „Erlebnisraum Römerstraße“. Schließlich wurde die frühere Zollburg durch den Grafen von Saffenberg an einer bedeutenden Verkehrsachse errichtet, die im Mittelalter die nördlich davon gelegene Römerstraße ablöste.

Der Erlebnisraum Römerstraße eröffnet neue Wege in die Geschichte des Rheinlandes. Die römischen Fernstraßen von Köln nach Boulogne-sur-Mer (Via Belgica) und von Köln über Trier und Lyon nach Marseille (Agrippastraße) werden durch einen kombinierten Rad- und Wanderweg wieder erlebbar gemacht.

Im großen Saal der Burg begrüßte der 1. stellvertretende Bürgermeister, Dr. Manfred Fleckenstein, Vertreterinnen und Vertreter des Landschaftsverbandes Rheinland und der beteiligten Kommunen. „Wir haben mit diesem Projekt ein Stück lebendige Geschichte geschaffen, indem wir den Besucherinnen und Besuchern bedeutende Denkmäler und archäologische Fundplätze entlang der römischen Straßentrassen vereint mit Spannendem und Wissenswertem zur Geschichte präsentieren. Die 2000 Jahre alten Römerstraßen dienen somit ein weiteres Mal der Erschließung der Landschaft.“ Er bedankte sich für die gute und zielorientierte Arbeit, die künftig in dem Verein „Erlebnisraum Römerstraße“ fortgeführt werden kann.

Werbung

Die Bürgermeister Prof. Dr. Willi Linkens aus Baesweiler und Wilfried Pracht aus Nettersheim  schlossen sich mit ihren Grußworten an und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass die Römerstraßen eine nachhaltige Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger im ganzen Land haben werden.

Dr. Nora Andrikopoulou, Abteilungsleiterin Prospektion beim LVR-Amt für Bodendenkmalpflege im Rheinland hat das Projekt über lange Zeit mit entwickelt und begleitet. Sie übernahm zunächst die Versammlungsleitung. Nachdem die Vereinssatzung  und damit die Gründung des Vereins von 14 Partnern einstimmig beschlossen wurde, erfolgte die Wahl des Vorstandes. Ebenfalls einstimmig bestellt wurden zum 1. Vorsitzenden Bürgermeister Ralf Claßen aus der Gemeinde Aldenhoven und zum 2. Vorsitzenden Dr. Dirk Schmitz, Abteilungsleiter Bodendenkmalpflege im Römisch-Germanischen Museum der Stadt Köln. Auch die weiteren Besetzungen im Vorstand sowie die Wahl der Kassenprüferinnen und einer Koordinatorin erfolgten einstimmig. Der Jahresbeitrag für die Mitglieder wurde auf 500 Euro festgelegt.

Der 1. Vorsitzende, Bürgermeister Claßen, betonte: „Ich halte den Verein insbesondere wegen des kulturellen Wertes in der heutigen Zeit für sehr wichtig. Wir werden als Kommunen hoffentlich davon in touristischer und kultureller Hinsicht profitieren. Mit dem Erlebnisraum Römerstraße haben wir auch die Möglichkeit, spannende Inhalte der römischen Geschichte Kindern und Jugendlichen plastisch darzustellen. So kann man die Geschichte anschaulich auch in die nächsten Generationen transportieren!“

Weitere Informationen:
www.erlebnisraum-roemerstrasse.de


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>
Kölsche Nacht beim Jülicher Stadtfest [09.04.2017, 12.47 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung