Tour des Jülicher Geschichtsvereins

Auf die Spuren der Preußen in Wesel und in Köln
Von  [16.07.2015, 17.25 Uhr]

Das Haupttor der ehemaligen Zitadelle Wesel

Das Haupttor der ehemaligen Zitadelle Wesel

In diesem Jahr jährt sich die Inbesitznahme des Rheinlands durch den König von Preußen zum 200. Mal. Aus diesem Anlass beteiligt sich der Jülicher Geschichtsverein mit zahlreichen seiner Aktivitäten an dem rheinlandweiten Veranstaltungsreigen „Danke* Berlin. 200 Jahre Preußen am Rhein“ (www.danke-berlin-2015.de), das vom Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz koordiniert wird. Im Juli und August bietet der Jülicher Geschichtsverein Tagesfahrten nach Wesel und Köln an.

Am 25. Juli 2015 geht es nach Wesel an den Niederrhein: Die historische Festung in Wesel diente zur Befestigung der alten Hansestadt. Im Laufe seiner Geschichte erfuhr die Zitadelle zahlreiche Umbauten. Heute sind in den Resten der Zitadelle sowohl das Preußen-Museum als auch die Schillkasematte, das Stadtarchiv sowie eine Musikschule beherbergt. Dieser historische Ort weist Spuren der preußischen Herrschaft vom 17. bis in das 20. Jahrhundert sowie der französischer Besatzungszeit um 1808 und auch niederländische Einflüsse auf. Auch im 19. Jahrhundert sollte die Festung Wesel eine wichtige Rolle spielen: als nördlicher Eckpfeiler der „Wacht am Rhein“, die nun von Preußen übernommen wurde. Die Zitadelle der ehemaligen Festung Wesel und die Stadt sind Gegenstand der Führungen im Rahmen der Exkursion.

Das preußische Köln ist am 22. August 2015 ein weiteres Ziel im Rahmen des Preußen-Jahres: Köln war in preußischer Zeit eine prosperierende Metropole, die ihr Gesicht nachhaltig veränderte.

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In zwei großen Wellen wurde die Stadt zu einer der größten und modernsten Festungen des 19. Jahrhunderts ausgebaut. In den 1840er Jahren entstand ein erster Gürtel aus Forts, der in den 1880er Jahren durch einen zweiten Fortgürtel noch einmal erweitert wurde. Das erhaltene Fort X sowie das Zwischenwerk VIIIb sind herausragende Beispiele des preußischen Festungsbaus mit einem bemerkenswerten Anspruch an Ästhetik in den Baudetails. Neben den beiden Festungswerken steht ein Besuch des Kölnischen Stadtmuseums auf dem Programm, das sich in Dauer- und Sonderausstellung mit der preußischen Zeit im Rheinland beschäftigt. Der Tag findet seinen Ausklang in einer gemeinsamen Kaffeetafel.

Interessenten an den Exkursionen melden sich bitte an bei Helga Schmucker, Tel. 02463-5489, eMail Eschmucker@t-online.de.


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