Musikalische Reise mit Andrei Banciu
Von Redaktion [23.03.2014, 17.50 Uhr]

Bei dem Klavierabend am Sonntag, 23. März, in der Jülicher Schlosskapelle
wird uns der junge rumänische Pianist Andrei Banciu auf eine feinsinnige musikalische Reise durch „seelische Wetterlandschaften“ schicken: Klar und heiter zu Beginn des Abends mit Haydn und Schubert, dann neblig, düster und verhangen mit Mendelssohn und Janacek und endend im Sturm der sich ankündigenden leidenschaftlichen Romantik in Beethovens „Apassionata“.

Andrei Banciu wurde 1985 in Timisoara (Rumänien) geboren. Von seinem 6. bis 21. Lebensjahr wurde er in seiner Geburtsstadt von Prof. Maria Bodo unterrichtet, zunächst an dem Musiklyzeum „Ion Vidu“, danach an der West-Universität Timisoara. Ab dem Jahr 2006 studierte er an die Universität der Künste Berlin bei Prof. Klaus Hellwig. Er hatte Klaviermeisterkurse bei Paul Badura-Skoda, Fabio Bidini, Pascal Devoyon, Rainer Becker, Karl-Heinz Kämmerling, Jacques Rouvier und Tamas Vesmas, sowie bei Wolfram Rieger (Liedgestaltung) und Gianluca Cagnani (Cembalo).

Seit 1995 war er vielfacher Preisträger in nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. 1995 ‘Rovere d’oro’ Italien (1. Preis), 1998 und 2002 ‘Jeunesses Musicales’ Bukarest, Rumänien (2. Preis), 2004 ‘Kissinger Klavierolympiade’ Bad Kissingen (Publikumspreis), 2006 ‘Bela Bartok’ Szeged, Ungarn (1. Preis). Er bekam Stipendien von der Paul-Hindemith-Gesellschaft Berlin, der Studienstiftung des Deutschen Volkes, der Konrad-Adenauer-Stiftung und er ist einer der 2010 Bayreuth-Stipendiaten.

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Seit 2000 konzertierte er in Rumänien mit den Philharmonischen Orchestern von Timisoara, Arad und Sibiu, und gab Solo- und Kammermusikabende (zusammen mit dem ‘Jacques Thibaud Streichtrio Berlin’) in Deutschland (Berlin, Bremen, Bayreuth, Essen, Hamburg, München, ‘Kissinger Sommer’ Bad Kissingen, ‘Europäische Wochen’ Passau), in den USA. und Polen. 2009 spielte er zusammen mit dem belgischen Geiger Leonard Schreiber in Holland (Utrecht, Linschoten), Belgien (Antwerpen), Frankreich (Maison de Radio France, Paris) und England (Royal Festival Hall, London)


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