56. Kengerzoch

Wo sich der Lindwurm "in den Schwanz beißt"
Von Redaktion [27.02.2014, 07.00 Uhr]

Ein kleines Großunternehmen ist es, den Jülicher Kengerzoch auf die Beine und in Reih und Glied zu stellen. Ein Zug, der bei der Aufstellung nur etwa 500 Meter lang ist, wächst in der Bewegung auf fast 2,5 Kilometer an. Das heißt: Einmal quer durch die Innenstadt, rund ums Amtsgericht und am Schwanenteich vorbei… da kommt es auch schon mal vor, dass sich der närrische Lindwurm selbst „in den Schwanz beißt“.

Unter dem Motto „Die Helden unserer Kindheit“,“ startet der Kengerzoch am Tulpensonntag, 2. März, ab 14 Uhr. Start- und Ziellinie ist wie stets an der Düsseldorfer Straße, wo nach dem rund dreistündigen Zugeschehen die Ausdauernden in der Stadthalle zur After-Zuch-Party einkehren.

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Dort lässt auch das Jülicher Kinderdreigestirn mit Prinz Roman (Crützen), Prinzessin Dana (Bertrams), Bauer Kai (Sänger) und ihre Pagen Jason (Sänger) und Manuel (Mürkens) alle Teilnehmer an sich vorüberziehen und bilden – wie das gute Tradition ist – das Schlusslicht.

Begleitet werden die 56. Nachwuchsmajestäten von rund 1000 Jecke aus etwa 40 Institutionen, die in diesem Jahr wieder den vielberufenen rheinischen Frohsinn durch die Jülicher Innenstadt treiben, Kamelle werfen und viel Musik mitbringen. Geschätzte 50.000 Närrinnen und Narren säumten in den Vorjahren singend und tanzend den Straßenrand und werden sicher auch diesmal wieder anstimmen: „Da simmer dabei…“


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