Gesamtinvestition beträgt 30.000 Euro

Förderverein unterstützt Kauf eines Ultraschallgeräts
Von Redaktion [08.02.2014, 17.07 Uhr]

Dr. med. Jochen Kolouch, Gisela Krott (Geschäftsführerin des Fördervereins), Dr. med. Klaus Hindrichs, Dr. med. Dieter Scheidt (Vorsitzender des Fördervereins), Dr. med. Doris Nürnberg und Dirk Offermann präsentieren das neue Gerät.

Dr. med. Jochen Kolouch, Gisela Krott (Geschäftsführerin des Fördervereins), Dr. med. Klaus Hindrichs, Dr. med. Dieter Scheidt (Vorsitzender des Fördervereins), Dr. med. Doris Nürnberg und Dirk Offermann präsentieren das neue Gerät.

Dank der finanziellen Unterstützung des Vereins der Freunde und Förderer des St. Elisabeth-Krankenhauses Jülich e.V. konnte ein neues, zusätzliches Ultraschallgerät für die zentrale Patientenaufnahme (ZPA) des Jülicher Krankenhaues angeschafft werden. „Das neue Ultraschallgerät bietet eine exzellente, hochauflösende Darstellung auf feindiagnostischem Niveau und wird gleichzeitig den Anforderungen der Patienten nach anschaulichen und fotorealistischen Oberflächenbildern gerecht“, erklärt Dr. med. Klaus Hindrichs, Chefarzt der Chirurgie und Gesamtverantwortlicher der ZPA im St. Elisabeth-Krankenhaus.

„Mit diesem neuen Gerät erreichen wir eine noch höhere Diagnosequalität in kürzerer Zeit“, ergänzt der Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeral- und Unfallchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie, Notfallmedizin.

Dr. med. Jochen Kolouch, Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie, und die Internistin Yvonne Erdel leiten die ZPA gemeinsam. Sie sind für die Jülicher Bevölkerung und die niedergelassenen Ärzte die erste Anlaufstelle bei Notfällen und stehen als Ansprechpartner in der Akut- und Regelversorgung zur Verfügung. Auch der Rettungsdienst fährt die ZPA über die Liegendanfahrt des Krankenhauses an, um Patienten zur Notfallversorgung zu bringen. „Eine finanzielle Unterstützung in diesem Bereich kommt allen Patienten zugute“, erläutern Dr. med. Dieter Scheidt (Vorsitzender des Fördervereins) und Gisela Krott (Geschäftsführerin des Fördervereins).

„Die zentrale Patientenaufnahme ist ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung im Krankenhaus. Hier muss die Diagnostik schnell und präzise durchgeführt werden“, so Dr. Kolouch. Je nach Verletzungsart kann durch das neue Ultraschallgerät auf eine Röntgenuntersuchung verzichtet werden, was insbesondere den kleinen Patienten zugutekommt im Hinblick auf geringe Strahlenbelastung. Für den Bereich der funktionellen Diagnostik lassen sich mit dem neuen Gerät neben Bildern auch Videosequenzen erstellen und speichern. Durch die verschiedenen Schallköpfe ist die Neuanschaffung ideal geeignet für interdisziplinäre Untersuchungen. Die Netzanbindung des Ultraschallgerätes ermöglicht es, die Bildinformationen der elektronischen Patientenakte zuzuführen und innerhalb des Krankenhausinformationssystems an verschiedenen Stellen auf die Daten zuzugreifen.

Werbung

Die Patientenzahlen und die medizinischen Anforderungen sind im vergangenen Jahr deutlich gestiegen, zum Beispiel auch durch die Zertifizierung zum lokalen Traumazentrum im Traumanetzwerk Regio Aachen. Von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Zertifizierungsstelle Diocert erhielt das Haus die Bestätigung, dass die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Traumanetzwerkes DGU erfüllt und nachgewiesen wurden. Solche Weiterentwicklungen möchte der Förderverein ebenfalls unterstützen.

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung durch unseren Förderverein“, so Dirk Offermann, kaufmännischer Direktor des Jülicher Krankenhauses. „Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 30.000 Euro. Durch die finanzielle Unterstützung des Fördervereins können wir diese Investition schon deutlich früher durchführen als geplant“, macht Offermann deutlich.

Dr. med. Dieter Scheidt, Vorsitzender des Fördervereins, und Gisela Krott, die Geschäftsführerin, unterstützen das St. Elisabeth Krankenhaus mit dem Förderverein in materieller und ideeller Weise. "Da die Krankenhausfinanzierung heutzutage budgetiert ist, möchten wir dazu beitragen, die bestmögliche medizinisch-technische Ausstattung im St. Elisabeth Krankenhaus zu erhalten und wünschenswerte und notwendige Neuanschaffungen zu ermöglichen", so Dr. Scheidt. Der Förderverein ermöglicht dem Krankenhaus, das aufgrund gesetzlicher Maßnahmen und notwendiger Kostenbelastung durch Modernisierung und Erhaltung der Bausubstanz im finanziellen Handlungsspielraum eingeschränkt ist, notwendige Geräteinvestitionen zu tätigen.

Die Mitglieder des Fördervereins trügen dadurch zum Wohle aller Patienten bei. Vieles konnte bereits durch die private Unterstützung wirksam erreicht werden, weitere erforderliche Investitionen stehen noch an. Der kaufmännische Direktor dankt im Namen aller Mitarbeiter und Patienten allen Freunden und Förderern, die durch Beiträge und Spenden die Verwirklichung solcher Projekte möglich machen. Weitere Mitglieder sind stets willkommen, ebenso wie Spenden. Für Rückfragen stehen Herr Dr. Scheidt, Telefon: 02461 8511, und Geschäftsführerin Gisela Krott, Telefon: 02461 7527, zur Verfügung. Die Bankverbindung des Vereins der Freunde und Förderer des St. Elisabeth Krankenhauses Jülich e.V. lautet: Sparkasse Düren, BLZ: 39550110, Konto-Nr. 352377.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>
Kölsche Nacht beim Jülicher Stadtfest [09.04.2017, 12.47 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung