Sofortiger Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga
Von Redaktion [17.07.2013, 16.54 Uhr]

Nachdem die Herren 50 des Tennisvereins Grün-Weiß Welldorf-Güsten im vergangenen Jahr aufgrund mehrerer verletzter Spieler den bitteren Gang in die zweite Bezirksliga antreten mussten, gelang ihnen nach nur einjähriger Abstinenz sensationell der sofortige Wiederaufstieg in die 1. Bezirksliga, die höchste Spielklasse des Verbandes für Vierer-Mannschaften.

Sensationell deshalb, weil die anderen Mannschaften in Gruppe A der 2. Bezirksliga des Tennisverbandes Aachen-Düren-Heinsberg von den Leistungsklassen her durchweg deutlich stärker besetzt waren; deshalb war voller Demut lediglich der Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben worden.

Nachdem dann aber schon im ersten Spiel der mitfavorisierte TC 81 Erkelenz mit 6:0 geschlagen werden konnte, (stark ersatzgeschwächt) 4:2 in Stetternich gewonnen wurde und auch das Spiel gegen den TC Blau-Weiß Lich-Steinstraß mit einem 5:1-Heimsieg endete, ging es im letzten Spiel um alles.

Am Sonntag mussten die Grün-Weißen bei den hoch favorisierten und ebenfalls noch ungeschlagenen Tennisfreunden Holthausen in Übach-Palenberg antreten.

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Nachdem diese aber bereits einen Punkt in Lich-Steinstraß hatten liegenlassen müssen, würde dem TV GW im abschließenden Spiel ein Unentschieden reichen, um den Traum vom sofortigen Wiederaufstieg wahr werden zu lassen; dafür mussten aber drei Siege her.

Nach den Einzeln stand es 2:2 und das Doppel 2 ging in zwei Sätzen verloren; also musste das Doppel 1 die Entscheidung bringen. Nach gewonnenem ersten Satz und wiederholter Führung auch im zweiten Satz kam auf einmal die „Angst vor dem Sieg“ und plötzlich hatten die Grün-Weißen beim Stande von 4:5 und 15:40 zwei Satzbälle gegen sich.

Diese konnten jedoch abgewehrt werden und Schmitz/Porrio retteten sich mit einem 6:6 noch so gerade in den Tie-Break, der nach einem unglaublichen Krimi denkbar knapp und glücklich mit 7:5 gewonnen werden konnte.

Damit war der sofortige Wiederaufstieg besiegelt und der Jubel kannte keine Grenzen mehr! Die anschließende Aufstiegsfeier dauerte bis tief in die Nacht.


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