Denkmalspezialist referiert über die Burg Engelsdorf
Von Redaktion [21.05.2013, 18.22 Uhr]

Die Sicherungs-Geschichte der Burg Engelsdorf schildert der Kölner Denkmalspezialist Ekkehard Kandler im Anschluss an die Mitgliederversammlung des Fördervereins Festung Zitadelle am Donnerstag, 23. Mai, im Jülicher Kaiserhof. Gemeinsam mit dem Amt für Denkmalpflege des Landschaftsverbandes Rheinland und dem Eigner-Ehepaar Maria und Juan Fernandez koordiniert der Förderverein seit 2007 die Bestandssicherung des bereits ruinösen Palas mit der Notsicherung des einsturzgefährdeten Nordturms.

Die zwischen Aldenhoven und Koslar gelegene „Burg Engelsdorf" wurde um 1085 erstmals erwähnt. Gegen Ende des Mittelalters war sie eine der ehemaligen Schutzburgen im einstigen „Burgenring" der Jülicher Grafen und Herzöge um Jülich. Im Vortrag beschreibt Architekt Kandler als federführende Architekt der Bestandssicherung, die besonderen historischen, kulturellen und bautechnischen Aspekte. Die Kosten für diese Maßnahme werden mit rund einer Millionen Euro beziffert.

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Dank der Förderung durch Bundesregierung, Land NRW, und Deutsche Stiftung Denkmalschutz, durch regionale Institutionen und Stiftungen wie die Sparkasse Düren und die Hans-Lamers-Stiftung in Jülich, insbesondere aber dank des einzigartigen Engagements der Familie Fernandez, sind das hohe Palas-Dach und die Stufengiebel inzwischen erneuert, die Mauersockel gesichert und der Nordturm mit den gotischen Gewölben gerettet.

Der Treppenturm, die eichene Spindeltreppe und die (Einmann)-Burgkapelle stehen vor der Fertigstellung, die Brückenanlage und Stützmauern des Burghofes folgen. Ende 2013 wird nach Aussage von Conrad Doose die Maßnahmen voraussichtlich so weit abgeschlossen sein, dass der Palas einer Nutzung zugeführt werden könne.

Der Vortrag, zu dem der Förderverein alle Interessierten einlädt, beginnt um 20 Uhr.


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