Konzert des Vereins Kultur ohne Grenzen

Töne begegnen sich zwischen Ost und West
Von Redaktion [13.03.2013, 08.50 Uhr]

Eine Begegnung zwischen Ost und West vereint das Trio Jamil. Das Trio Jamil steht für eine Begegnung zwischen Oud, Harfe und Gitarre in einem musikalischen Dialog und führt verschiedene Kulturen und Schulen zu einem ungewöhnlichen Einklang zusammen. Hierzu lädt der Verein Freunde von Kultur ohne Grenzen am Sonntag, 17. März, 15 Uhr in die Evangelische Kirche nach Linnich an den Altermarkt ein.

Das Besondere an diesem Trio ist der Zusammenklang der drei so unterschiedlichen Saiteninstrumente, die entweder mit den Fingern oder mit dem Plektrum gezupft werden. Die Idee zu dieser musikalischen Begegnung hatte der berühmte irakische Oud-Spieler und Komponist Jamil Bashir (1921-1977), der Anfang der 1970-er Jahre Kompositionen für Oud und Gitarre schrieb, die heute zu den großen Werken der arabischen Musik zählen.

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Über drei Jahrzehnte nach Bashirs Tod griff der Musiker Raed Khoshaba, fasziniert von den musikalischen Möglichkeiten, die richtungweisende Idee des Altmeisters erneut auf. Es war ein glücklicher Umstand, dass er auf seiner Suche nach geeigneten Mitspielern mit dem Flamenco-Gitarristen Gernot Gingele und der jungen und hochbegabten Harfenistin Sophie-Marie Schmidt zusammentraf: Das war die Geburtsstunde des Trios.

Das Programm der drei Musiker besteht aus Werken der Klassik (Harfe), Flamencotänzen, Solo-Oud-Interpretationen, vor allem aber aus Stücken von Jamil Bashir und Kompositionen, die Raed Khoshaba speziell für dieses Programm geschrieben hat.

Dem Verein Kultur ohne Grenzen gelingt es immer wieder, interessante Musiker in der Region vorstellen zu können – ob in intimen Hauskonzerten oder wie in diesem Fall im größeren Rahmen der Evangelischen Kirche am Altermarkt in Linnich.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.


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