Jubiläum, Trikots und Familienbeitrag

"Dukes" läuft bei der Platzsuche die Zeit davon
Von Redaktion [11.03.2013, 09.17 Uhr]

Wirft man einen Blick zurück in die Vergangenheit des Vereines, so kann man an den Örtlichkeiten der Jahreshauptversammlungen schon einen Eindruck von der Entwicklung der Jülicher Baseballer bekommen. Angefangen im Keller der Familie Conrads in Barmen, über kleine Räumlichkeiten für bis zu 25 Personen, wird es heute schon in größeren Lokalitäten eng, wenn der 1. Vorsitzende Stefan Rauschen die inzwischen 77 Mitglieder zusammenruft.

42 von Ihnen waren am vergangenen Samstag anwesend, als es unter anderem darum ging, den neuen Familienbeitrag zu beschließen. Der Vorschlag des Vorstandes wurde schnell einstimmig angenommen und einige Baseball-Familien nun spürbar finanziell entlastet.

Rolf Greven als führender Kopf der „Task-Force neuer Platz“ gab im Anschluss einen umfassenden Eindruck in den Findungsprozess einer neuen Spielstätte. Er konnte von viel Bereitschaft seitens der lokalen und überregionalen Politik und auch der Stadt Jülich berichten, die Dukes unterstützen zu wollen. Doch geriet das Projekt, so Greven, in den letzten Wochen und Monaten merklich ins Stocken.

Eine Fläche im Bereich des Brückenkopfparks wird auf Vorschlag des Vereins inzwischen bei der Bezirksregierung geprüft. Ein Ergebnis oder eine Tendenz liegen derzeit noch nicht vor. Sollte die Bezirksregierung zustimmen und auch zahlreiche andere behördliche Hürden genommen werden, müssen immer noch die diversen Jülicher Ausschüsse ihr endgültiges OK geben.

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Der Vorstand der Dukes im neuen Trikot. Von links: Michael Lietz (Kassenwart), Horst Pünzeler (Schiedsrichterwesen). Stefan Rauschen (1. Vorsitzender), Pascal Caspers (Sportwart), Michael Felder (Pressewart)

Der Vorstand der Dukes im neuen Trikot. Von links: Michael Lietz (Kassenwart), Horst Pünzeler (Schiedsrichterwesen). Stefan Rauschen (1. Vorsitzender), Pascal Caspers (Sportwart), Michael Felder (Pressewart)

Ärgerlich hierbei: Es gibt seitens der Stadt bzw. der Ausschüsse noch keinen Plan B, falls die besagte Fläche nicht in Frage kommt. Dabei läuft den Dukes die Zeit davon. Drei Mannschaften der Jülicher nehmen in diesem Jahr am organisierten Spielbetrieb teil. Die Herrenmannschaft startet nur unter der Auflage des BSVNRW in der Verbandsliga, das sich bis zur Saison 2014 entscheidendes in Sachen Spielfeld getan hat. Jugend- und Softballmannschaft spielen vorerst auf einem improvisierten Feld, das den Anforderungen der jeweiligen Liga besonders im Softball-Bereich kaum genügt.

So sorgten in den vergangenen Tagen bei den Verantwortlichen der Dukes vor allem die Schlagzeilen rund um die Nutzung des Karl-Knipprath-Stadions für Kopfschütteln. Ein finanziell am Stock gehender Fußballverein aus Aachen, scheint eine realistischere Chance zu haben, zeitnah in Jülich eine neue Spielstätte zu bekommen, als ein seit über 20 Jahren in der Herzogsstadt beheimateter Verein der vor allem von Kindern und Jugendlichen immer stärker frequentiert wird.

Als Reaktion hierauf und den nicht von der Hand zu weisenden Zeitdruck, bis 2014 eine Lösung anbieten zu müssen, nehmen die Dukes in kommenden Tagen Gespräche mit Vertretern benachbarter Gemeinden auf, um die Möglichkeit einer Spielstätte außerhalb Jülichs auszuloten.

Ungeachtet der Frage wo die Jülicher Baseballer in Zukunft ihrem Sport nachgehen, wird in diesem Jahr der 20. Jahrestag der Vereinsgründung gefeiert. Vom 23.-25. August laden die Dukes zum Jubiläumsturnier nach Barmen und hoffen, neben alten Bekannten wie den Eifel Hot Shots oder den Minden Millers auch Gastmannschaften aus der Bundesliga und dem benachbarten Ausland zu einem Jubiläumsturnier begrüßen zu können.

Doch auch im Vorfeld der bald beginnenden Saison gab es erfreuliches zu berichten. So konnte Schiedsrichterwart Horst Pünzeler mit Linda Burghardt und Sascha Domath den ersten Softball Umpiren des Vereins, sowie mit Michael Offergeld einem weiteren Scorer zu ihren bestandenen Lehrgängen beglückwünschen.

Nachdem insbesondere der Trainings und Spielbetrieb der inzwischen 30 Jugendspieler besprochen wurde konnte Pascal Caspers die frisch eingetroffenen neuen weiß-blauen Trikots der ersten Mannschaft an die anwesenden Spieler verteilen. Pünktlich zum Jubiläum starten sie Herzöge ab April also im neuen Outfit in das wegweisende Jahr 2013.


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