Kunstverein zeigt "Torso, Torso"
Von Redaktion [02.09.2012, 08.13 Uhr]

Torso…

Torso…

Das Treffen dieser beiden Gattungen der bildenden Kunst ist das Ergebnis eines aufeinander Zugehens sowohl der Genres als auch der Künstler Gunter Schmidt, Malerei - Konrad Franz, Bildhauerei. Wie der Titel „Torso, Torso" besagt, ist der fragmentarische, menschliche Körper das Thema an dem die Künstler sich gegenseitig widerspiegeln und ihre jeweiligen Arbeitsweisen an Plastik oder Malerei sichtbar werden lassen. Der Kunstverein Jülich lädt zu dieser interessanten Konfrontation ab Freitag, 7. September, ein.

So trägt Konrad Franz vom Material Holz oder Stein ab, um zum Torso zu gelangen, während Gunter Schmidt in Stufen Farbe aufträgt, um die Figur darin zu finden und gleichsam aus dem Farbauftrag heraus zu modellieren. Durch die Identität von Form und Materie und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit wird die Figur dabei nicht in der Farbe eingeschlossen sondern mit dem Akt ihrer Findung daraus befreit.

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Torso…

Torso…

Der Bildhauer Konrad Franz stellt mit dem ironischen Patt zwischen Material und Form im „Frontmann" oder mit der Durchschneidungen der Skulptur im „Nadelöhr" die Arbeit an der Skulptur in Frage. Mit diesen Dekompositionen oder einem Malprozess weg von der Fläche und hinauf in das Dreidimensionale lösen sich die Künstler von der Wesensart ihrer Genres und machen sie dem Besucher damit gerade deutlich.

Die Eröffnung findet am Freitag, 7. September, ab 19.30 Uhr in der "guten Stube" des Kunstvereins, im Hexenturm, Kleine Rurstraße, statt. Geöffnet ist die Ausstellung bis 30. September samstags und sonntags 11 - 18 Uhr. Zur Führung lädt Michael Küpper am Sonntag, 9. September, ab 11 Uhr.


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