Massive Kritik an Aldenhovener und Linnicher Vorgehen

JU sieht Jülicher Gymnasien gefährdet
Von Redaktion [18.06.2012, 15.43 Uhr]

Die aktuellen Gesamtschulpläne in den Jülicher Nachbarkommunen Aldenhoven und Linnich stoßen bei der Jungen Union Jülich (JU) auf großes Unverständnis: „Die Pläne eine Gesamtschule im Nordkreis zu errichten sind eine Unverschämtheit, weil dadurch zwangsläufig mindestens ein Jülicher Gymnasium massiv gefährdet wird“, meint der Jülicher JU-Vorsitzende Maurice Nuss.


„Für uns ist nicht nachvollziehbar, wieso man bei rückgängigen Schülerzahlen eine weitere Schule mit eigener Oberstufe aufbauen will. Das ist rechnerisch Unsinn und ein klarer Affront gegen die bestehenden Jülicher Gymnasien, die dadurch stark gefährdet werden obwohl ansonsten kein Grund zur Sorge bestände“, so Nuys weiter.

Die Jungen Christdemokraten halten die Vorgehensweise für „höchst unsolidarisch“ und sprechen in diesem Zusammenhang von „Kirchturmpolitik, die nicht über die eigene Ortsgrenze hinaus gedacht ist“.

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Julia Gruben, stellvertretende JU-Vorsitzende in Jülich, formuliert es sogar noch schärfer: „Anfang der Woche beschließt die Gemeinde Aldenhoven sich aus der Mitfinanzierung der beiden privaten Gymnasien in Jülich zurückzuziehen, obwohl zahlreiche Schüler und Schülerinnen aus dem Aldenhovener Gemeindegebiet kommen, und Ende der Woche möchte man eine eigene Oberstufe einrichten. Wir vermissen Verantwortung und Solidartät in den Aldenhovener Beschlüssen“, ärgert sich Gruben hörbar.

Die Junge Union Jülich fordert von allen beteiligten Akteuren mehr Besonnenheit und die Rückkehr zu einer „Schulpolitik im regionalen Konsens“.


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