Halbzeitbericht zur Reginonalliga-Saison

Blau-Weiße haben gute Chancen auf Klassenerhalt
Von Redaktion [01.06.2010, 07.35 Uhr]

Sie beißen sich durch gegen starke Konkurrenz: Die Herren 40 von der TV Blau-Weiß.

Sie beißen sich durch gegen starke Konkurrenz: Die Herren 40 von der TV Blau-Weiß.

Ohne Frage kann bereits der Aufstieg der Herren 40 der TV Blau-Weiß Jülich in die höchste deutsche Spielklasse als kleine Sensation bewertet werden. Die Frage war daraufhin, ob sich die „Amateurgruppe“ auch im Kreis der Mannschaften behaupten kann, die nahezu ausnahmslos mit ehemaligen ATP-Topspielern besetzt sind. Der Druck für die Jülicher ist umso höher, zumal am Saisonende vier der neun Mannschaften in die Zweitklassigkeit abrutschen.

Zu Beginn der Saison mussten die Spieler von Blau-Weiß die zu erwartenden Niederlagen gegen den amtierenden deutschen Meister TG Gürzenich Wald (3:6) sowie gegen den Gladbacher HTC (1:8) einstecken. Dann folgte das Wunder im Doppelpack: Jülich hat die letzten beiden Partien nach zum Teil nicht für möglich gehaltenen Leistungen gewonnen! Am Vatertag besiegte Jülich den VfL Engelskirchen, der mit den ehemaligen schwedischen und niederländischen Daviscup-Spielern Stefan Erikson und Tom Nijssen angetreten war. Der Sieg für die Herzogstädter stand bereits nach den Einzeln mit fünf gewonnenen Matches fest. Beispielhaft für das hohe Niveau der Blau Weißen war der Sieg von Jan Kallscheuer an Position 2: Kallscheuer bezwang im Champions-Tiebreak mit 11:9 den niederländischen Topspieler Tom Nijssen, der immerhin 2 Grand-Slam-Titel verbuchen kann.

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Zur nächsten wichtigen Vorentscheidung reisten die Blau-Weißen nach Münster, denn bei einer Niederlage wären die Chancen auf den Klassenerhalt nahezu aussichtslos. Die Begegnung war wie erwartet spannend und bis zum letzen Aufschlag von beiden Mannschaften umkämpft: Den Einzelsiegen von Frank Büllersbach (Nr. 3), Niklas Kudlek (Nr. 4) und Torsten Reinecke (Nr. 6) standen die Niederlagen von Bart Theelen (Nr. 1), Jan Kallscheuer (Nr. 2) und Wolf Werner (Nr. 5) gegenüber, d.h. es stand 3:3 und die Doppel mussten die Entscheidung bringen. Das Zittern ging weiter … Kudlek/Werner verloren ihr Doppel – 4:3 für Münster. Büllersbach/Reinecke erkämpften sich über drei Sätze den Sieg – Ausgleich zum 4:4, knapper geht es nicht! Jetzt zeigte sich die Stärke der neuen Nr. 1 von Blau-Weiß Jülich, Bart Theelen, der 2009 im Doppel Weltmeister Herren 40 wurde. Mit Partner Jan Kallscheuer hatte er im alles entscheidenden Champions-Tiebreak beim Stand von 6:9 bereits drei Matchbälle gegen sich, konnte aber mit fünf Punkten in Folge das Match noch herumreißen und so den 5:4 Gesamtsieg für Jülich sichern.

Fazit: Nach der Hälfte der Saison (4 von 8 Begegnungen sind gespielt) hat Jülich noch alle Chancen, auch im nächsten Jahr höchstklassig zu spielen.


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