Jülicher Herzöge erlitten erste Saisonniederlage
Von Redaktion [28.05.2010, 20.20 Uhr]

Wenn die beiden Herrenmannschaften der Herzogstädter und der Baseballer aus der Kaiserstadt aufeinandertreffen, ist stets eines gewiss: Die Zuschauer erwartet ein harter Fight und Baseball der ganz spannenden Sorte.

Auch zum dritten Saisonspiel der Jülich Dukes hatten sich daher wieder allerlei Fans des amerikanischen Nationalsports auf den Weg zum „Dukes Field“ in der Barmener Seestraße gemacht.

Trotz wenig frühlingshaften Temperaturen begann das Spiel temperamentvoll: Pascal Caspers, der Jülicher Pitcher (= Werfer) haderte wiederholt mit der „Strike Zone“ des Unparteiischen. Bei der Strike Zone handelt es sich um den (gedachten) Zielbereich etwa zwischen Achseln und Knien des Schlagmanns, in dem der Pitcher seine Würfe unterbringen muss.

Bei vielen an den Rand der Strike Zone platzierten Würfe des Jülicher Werfer entschied der Schiedsrichter – der beim Baseball „Umpire“ heißt – auf „Fehlwurf“ (= Ball). Würfe, die Pascal Caspers in der Mitte der Strike Zone unterbrachte, schlugen die Aachener Schlagmänner der Jülicher Verteidigung gnadenlos um die Ohren.

Auf diese Weise konnten die Aachener bereits im ersten von neun Durchgängen (= Innings) 10 Punkte erzielen und die Dukes gingen mit einem bereits deutlichen Rückstand in ihren ersten Offensivdurchgang.

In der Folge konnten die Herzogblauen zwar fast in jedem Inning punkten, schafften es jedoch trotz starker Einzelleistungen – zu erwähnen sind hier insbesondere die Home Runs von Pascal Caspers und Michael Felder – nicht, noch einmal gefährlich an die Aachener Gäste heranzukommen.

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Da die Aachener nach dem achten von neun Durchgängen noch immer einen komfortablen 10-Punkte-Vorsprung (Spielstand 23:13) innehatten, wurde das Spiel aufgrund der „10-Run-Rule“ vorzeitig beendet. Diese Regel erlaubt dem Umpire eine Spielbeendigung vor dem regulären Ablauf der neun Innings, wenn eine Mannschaft einen Vorsprung von wenigstens 10 Punkten (= Runs) erzielt hat.

Coach Horst Pünzeler ärgerte sich nach dem Spiel auch über viele unnötige Fehler, insbesondere in der Innenfeld-Verteidigung: „Das Team konnte heute – im Gegensatz zu den Aachenern – wieder nicht die vielen unnötigen Fehler vermeiden. Auf jeden Fall haben die Dukes sich heute wieder selber geschlagen.“

Trotz der Niederlage stehen die Dukes nun mit zwei Siegen (gegen Wassenberg und Zülpich) und einer Niederlage auf Platz 2 der Tabelle. Tabellenführer sind die Aachen Greyhounds, die am Wochenende auch die Zülpich Eagles mit 14:04 besiegen konnten, während die Dukes selbst spielfrei hatten.

Das nächste Spiel für die Herzöglichen steht nun am 29. Mai (Spielbeginn 15 Uhr) auf dem Plan. Hier kommt es bereits zum Rückspiel gegen die Squirrels (= Eichhörnchen) aus Wassenberg. Das Hinspiel auf dem Jülicher Platz konnten die Dukes nach hartem Kampf mit 16:11 für sich entscheiden. Fans und Spieler des Jülicher Baseballclubs hoffen natürlich, dass die Dukes mit einem Auswärtssieg den Anschluss an die Tabellenspitze halten können.


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