Bis 2012 fließen 35.000 Euro von der Deutschen Telekom Stiftung nach Barmen

Salesianer eröffnen 15. Junior-Ingenieur-Akademie
Von Redaktion [05.03.2010, 08.08 Uhr]

Sara Maria (l) und Katharina von der Klasse 8d des Gymnasiums Haus Overbach präsentieren das Modell einer Parkhausschranke. Bildquelle: Deutsche Telekom Stiftung

Sara Maria (l) und Katharina von der Klasse 8d des Gymnasiums Haus Overbach präsentieren das Modell einer Parkhausschranke. Bildquelle: Deutsche Telekom Stiftung

Begeisterung für Naturwissenschaften und Technik wecken sowie Einblicke in den Beruf des Ingenieurs geben: Das ist das Ziel der Junior-Ingenieur-Akademie. In Barmen unterstützt die Deutsche Telekom Stiftung jetzt das bundesweit 15. Netzwerk aus Schule, Wirtschaft und Wissenschaft. Acht Schülerinnen und zwölf Schüler der achten Klasse des Gymnasiums Haus Overbach erfahren in den nächsten beiden Schuljahren, wie Ingenieure und Wissenschaftler arbeiten. Sie werden unter anderem Grundlagen der Steuerungstechnik kennenlernen, sich mit Robotik, Haus- und Medizintechnik sowie Wetter und Klima beschäftigen.

"Die Junior-Ingenieur-Akademie zeigt den Schülerinnen und Schülern, wie spannend die Beschäftigung mit Naturwissenschaften und Technik sein kann und fördert die individuellen Kompetenzen der Jugendlichen frühzeitig und konsequent. Zugleich erleichtert ihnen der frühe Einblick in das Berufsbild des Ingenieurs den Übergang von der Schule zur Hochschule", erläutert Dr. Ekkehard Winter, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Stiftung, die Zielsetzung des Vorhabens. Bis 2012 unterstützt die Stiftung die Junior-Ingenieur-Akademie in Jülich mit insgesamt 35.000 Euro.

Die Akademie wird den Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I als Wahlpflichtfach angeboten. Der Kurs findet an drei Unterrichtsstunden pro Woche statt - ein Großteil davon außerhalb der Schule. So besuchen die Schüler zum Beispiel an der RWTH Aachen die Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Bereich der Produktionsautomatisierung, lernen im Science College durch experimentellen Unterricht die Passivhaustechnik kennen, machen im Forschungszentrum Jülich einen Forschertag zum Thema "Bildgebende Verfahren" oder beschäftigen sich dort mit atmosphärischer Elektrizität und Optik.

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Maximilian, Lenonie und Gitte (v.l.)  von der Klasse 8a des Gymnasiums Haus Overbach zeigen das Modell einer Klimaanlage. Bildquelle: Deutsche Telekom Stiftung

Maximilian, Lenonie und Gitte (v.l.) von der Klasse 8a des Gymnasiums Haus Overbach zeigen das Modell einer Klimaanlage. Bildquelle: Deutsche Telekom Stiftung

Partner im Projekt sind das Science College, die Fachhochschule Aachen, das Solarinstitut Jülich, die RWE Rheinland Westfalen Netz AG, der Overbacher Verein zur Förderung naturwissenschaftlicher Bildung e.V. Jülich sowie der Verein zur Förderung wirtschaftlicher Bildung e.V. Jülich.

"Mit der Junior-Ingenieur-Akademie können wir unseren Schülerinnen und Schülern ein einzigartiges Lernangebot machen, das Einblicke in den Ingenieurberuf sowie in Arbeitsplätze der Wissenschaft und Forschung bietet. Gerade die Mischung aus Theorie und Praxis hat von Anfang an sowohl unsere Schüler als auch unsere Lehrkräfte begeistert", betont Heinz Lingen, Rektor des Gymnasiums Haus Overbach.

Nach Gymnasien in Aachen, Bonn (2), Bremen (2), Duisburg, Elbe-Elster, Frankfurt am Main, Hennef, Königswinter, Mülheim an der Ruhr, Osterholz-Scharmbeck, Remagen und Wuppertal ist dies die 15. Junior-Ingenieur-Akademie, die auf Initiative der Deutsche Telekom Stiftung gegründet wurde. Weitere Modellprojekte sind in Planung. Das erste Netzwerktreffen aller Junior-Ingenieur-Akademien findet auf Einladung der Stiftung am 5. März in Bonn statt.


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