NRW-Bauminister beim Richtfest des FH-Neubaus

Viel Potential für Lehre und Forschung
Von Arne Schenk [21.03.2009, 15.54 Uhr]

In modernen Zeiten hebt sich der Richtbaum per Druck auf dem roten Knopf: Josef Wirtz, Lutz Lienenkämper, Jörn Beckmann (Vorstand der Ed. Züblin AG), Thomas Rachel, Heinrich Stommel, Harald K. Lange und Prof. Manfred Schulte-Zurhausen.

In modernen Zeiten hebt sich der Richtbaum per Druck auf dem roten Knopf: Josef Wirtz, Lutz Lienenkämper, Jörn Beckmann (Vorstand der Ed. Züblin AG), Thomas Rachel, Heinrich Stommel, Harald K. Lange und Prof. Manfred Schulte-Zurhausen.

„Drum will mein viertes Glas ich heben, auf die Fachhochschule, sie soll leben!“, ertönte der Richtspruch von Josef Wolff, Hilmi Kurtoglu und Johannes Schaffrath auf dem Richtfest des FH-Neubaus am Jülicher Solarcampus. Insgesamt fünf Gläser leerten die drei Poliere der ARGE FH Aachen Campus Jülich, bestehend aus Mitarbeitern der vier Firmen Lamers, Bilfinger/Berger, Züblin und Florack, um den beteiligten Handwerkern, Planern, den Bauherrn des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW sowie den anwesenden Gästen zuzuprosten.

Durch den mit dem Kranz geschmückten Baum sei der Rohbau weit über die Baustelle im Jülicher Land, sogar im Kreis Düren sichtbar und „richtungs-weisend“ bekundete Thomas Rachel, parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Mit dem Neubau erhielte die FH Aachen ein erhebliches Potential für einen weiteren qualitativen Ausbau von Lehre und Forschung, von Kooperationen und internationaler Attraktivität.

Daher seien die 76,8 Millionen Euro gut investiert, trotz oder gerade in der momentanen krisengebeutelten Zeit. Immerhin gut 60 Prozent der deutschen Ingenieure würden an Fachhochschulen ausgebildet. Dabei lobte er die gute Zusammenarbeit mit dem Landtagsabgeordneten Josef Wirtz.

Über „so viel Lob in der Zusammenarbeit im Vorfeld“ wunderte sich Lutz Lienenkämper, Minister für Bauen und Verkehr des Landes NRW. Zuvor hatte Harald K. Lange, Niederlassungsleiter des BLB NRW Aachen, neben der guten Kooperation mit der FH Aachen insbesondere das Engagement von der Stadt Jülich und Bürgermeister Heinrich Stommel gewürdigt: „Ich kann die Stadt Jülich nur jedem Investor wärmstens ans Herz legen“.

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So soll das fertige Campus-Gelände einmal aussehen.   Modell: giftGRÜN

So soll das fertige Campus-Gelände einmal aussehen. Modell: giftGRÜN

Allein die Anwesenheit des NRW-Bauministers trotz zeitgleicher Grundsteinlegung für die Komplettmodernisierung der Ruhr-Universität Bochum und dem Richtfest des Landeskriminalamtes in Düsseldorf zeugte von der Wichtigkeit des Projektes in der Herzogstadt an der Rur. Damit setzte die Landesregierung auch optisch ein deutliches Zeichen für den Standort Jülich. Somit biete der Ort beste Voraussetzungen für die Ausbildung junger Ingenieure, hielt Bürgermeister Stommel fest und wies gleichzeitig auf die Vorteile der Stadt zwischen Forschungszentrum und dem im Bau befindlichen Solarturmkraftwerk hin.

„Heute ist Frühlingsanfang, ein schöner Termin für so ein Fest“, betonte Dr. Reginbert Taube, Geschäftsbereichsleiter Eigentumsmanagement des BLB. Er rechnet damit, den fertigen Bau im Frühjahr 2010 zu übergeben. Prof. Manfred Schulte-Zurhausen, Rektor der FH Aachen, freue sich bereits „auf den Tag, an dem wir einziehen“. Geplant ist dies für den Sommer 2010, so dass im darauf folgenden Wintersemester die derzeitigen 2.500 Studenten am neuen Campus ihr Studium aufnehmen.

Fakten:
• 23.000 Quadratmeter umfasst der nach modernstem Energiestandard gebaute Campus

• Auf 1.000 Quadratmetern entstehen neue Hörsäle und Seminarräume zusätzlich zu den bestehenden Auditorium und dem Gebäude für Natur- und Ingenieurwissenschaften.

•Zwei große Hörsäle im Verbindungstrakt zwischen den U-förmigen Neubauten bieten Platz für bis zu je 200 Personen, daneben existieren vier weitere Hörsäle zwischen 100 und 120 Quadratmetern sowie sieben Seminarräume von je 50 Quadratmetern.

• Drei Kilometer Polypropylenrohre sorgen per Erdwärme für die Erwärmung (im Winter) und Kühlung (im Sommer) von 90.000 Kubikmetern Frischluft pro Stunde für Labore und Hörsäle.


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