Zweite Auflage „Erinnerungen“

Video um neues Filmaterial ergänzt
Von Redaktion [06.12.2004, 17.08 Uhr]

Die Erstauflage des Videos „Erinnerungen" war schnell vergriffen. Jetzt erscheint der Film auf Video und DVD – ergänzt um einen neuen Beitrag.

Die Erstauflage des Videos „Erinnerungen" war schnell vergriffen. Jetzt erscheint der Film auf Video und DVD – ergänzt um einen neuen Beitrag.

Die VHS-Kassette „Erinnerungen – Jülich vor und nach dem 16. November 1944“ des Fördervereins „Festung Zitadelle Jülich“ war vor zwei Jahren in wenigen Wochen vergriffen. Doch jetzt hat ein Team um Conrad Doose, mit Klaus Krafft, Friederike Doose, Mariele Egberts, Matthias Hellmann, Dieter Laufenberg, und Prof. Dr. Jürgen Eberhardt als wissenschaftlicher Berater, eine Neuauflage produziert. Sie umfasst alle vier alten Filme und bietet noch erheblich mehr: Völlig neu ist der fünfte Film „Das ‚italienische’ Jülich – Höhepunkt und Nachklang der Hochrenaissance am Niederrhein“.

Touristische Erfahrungen aus Altstadt-, Zitadellen- und Schlossführungen zeigten, dass stets auch ein großes Interesse am Wiederaufbaukonzept bestand, das dem gegenwärtigen Erscheinungsbild unserer Stadt zugrunde liegt. Und so erlebt der „Besucher“, der mit den ersten vier Filmen schon viel Historisches erfährt, nun mit dem fünften auf einem spannenden Rundgang durch die Zitadelle und die Schlossanlage zunächst den Höhepunkt der italienischen Renaissance am Niederrhein. Danach erfährt er, sachkundig auf seinem Stadtbummel begleitet, in welchen historischen und architektonischen Zusammenhängen Pasqualinis „Idealstadt der Renaissance“ in der – seit 1993 denkmalgeschützten - Altstadt, im „Jülicher Pentagon“, noch präsent ist.

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Nach Plänen René von Schöfers - hier die Marktansicht - wurde Jülich nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Nach Plänen René von Schöfers - hier die Marktansicht - wurde Jülich nach dem Krieg wieder aufgebaut.

Und er wird, wenn er später einmal allein durch die Altstadt geht, ihre Straßen, Plätze und Gebäude mit ganz anderen Augen sehen. Denn Jülich ist keinesfalls die schnell, in Materialnot und konzeptlos wieder aufgebaute Stadt – schon gar nicht mittelalterlich oder gar römisch geprägt, wie allgemein noch bis zur Innenstadtsanierung um 1985 vermutet wurde.

Die VHS-Kassette sowie nun auch eine DVD werden Interessierten gegen eine Spende ab 20 € bzw. 25 € (für darüber liegende Beträge kann der Förderverein eine Spendenbescheinigung ausstellen) in der Buchhandlung Fischer, der Jülicher Bücherstube und in der Schlossplatzapotheke Rey für den Förderverein übergeben. Zudem hat der Förderverein das Spendenkonto 371 666 bei der Sparkasse Düren, BLZ 395 501 10, eingerichtet. Der Erlös dient der Mitfinanzierung von Vorhaben des Denkmalschutzes und dabei besonders der Stadtbildpflege, um das Erscheinungsbild der Altstadt zu verbessern. Die VHS-Kassette ist bereits verfügbar, die DVD aus technischen Gründen etwa drei Wochen später.


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