Vier Elemente für's indeland

Künstlerische Erd-Felder für Jülich
Von Redaktion [28.01.2008, 18.15 Uhr]

Kirsten Müller-Lehnen (l), Initiatorin der KunstFELDER, führt in das Thema ein.

Kirsten Müller-Lehnen (l), Initiatorin der KunstFELDER, führt in das Thema ein.

"Kleidung für den Indemann", "Nadelbaum", "Wasserstele" oder "Leuchtfeuer", so lauten unter anderem die Titel der Kunstwerke, die die Steuerungsgruppe KUNST des indelandes für die KunstFELDER ausgewählt hat. Jedes der insgesamt 18 sehr unterschiedlichen LandArt-Kunstwerke oder Skulpturen steht für ein Element: Luft (Inden / Indemann), Erde (Jülich / Brückenkopf-Park), Wasser (Eschweiler / Ankerpunkt Blaustein-See) und Feuer (Aldenhoven / Römerpark, GrünZUG).

"Wir wollen Künstler zu Wort kommen lassen, denn Kunst ist ein nicht wegzudenkender Bestandteil im indeland. Veränderungen wie im indeland sind auch immer mit Ängsten und Fragen verbunden. Das kann mit künstlerischer Handschrift aufgegriffen werden," begründete der Aufsichtsratsvorsitzende der Entwicklungsgesellschaft indeland, Landrat Wolfgang Spelthahn im Brückenkopf-Park Jülich die Aktion.

Der Brückenkopf-Park steht im indeland für das Thema Erde. Geschäftsführerin Dr. Dorothee Esser freute sich über die rege Beteiligung an der Ausschreibung. 31 Künstler hatten sich insgesamt beworben. Die meisten Eingaben erhielt das Element Erde, für das der Brückenkopf-Park in Jülich steht. Bürgermeister Heinrich Stommel fand, dass dieses Element hervorragend zu Jülich passe, schließlich sei der Name "Jülicher Börde" auch über die Grenzen hinaus ein Begriff. Jetzt könne man mit dieser Kunstaktion die Zukunft des Standortes im indeland thematisieren.

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Henk Vos, Geschäftsführer der EuRegionale 2008 Agentur GmbH, hält die KunstFELDER für eine notwendige Ergänzung im Rahmen des EuRegionale 2008 Präsentationsjahres: "Die KunstFELDER lassen der Fantasie freien Lauf." Gleichzeitig kündigte er ein umfassendes Programmheft zu allen Veranstaltungen an, die von den EuRegionale 2008 Projektträgern für die Bürgerinnen und Bürger umgesetzt werden. Kerstin Müller-Lehnen vom Dreieck und gleichzeitig Initiatorin der KunstFELDER sowie Kerstin Peters von CULTour Euregio, verantwortlich für die Umsetzung, machten ihrerseits auch schon einmal Appetit auf die KunstFELDER und die Veranstaltungen, die es dazu geben wird.

Ab Juli könnten die ersten Kunstwerke entdeckt werden. Unter anderem wird dann eine Bus-Rundreise zu allen Standorten angeboten. Auch einen Katalog wird es geben. Die indeländer sollen die KunstFELDER über 2008 hinaus die kommenden 60 Jahre begleiten. Alle fünf Jahre könnten die KunstFELDER dabei auch gemeinsam mit Schülerinnen und Schüler und ausgewählten Künstlern neu gestaltet werden.

Die nominierten Träger in der ersten Runde sind das Jugendheim "Quo Vadis" in Inden, die Ganztagshauptschule in Aldenhoven, die Gesamtschule Waldschule in Eschweiler und das Gymnasium Haus Overbach. Jeder Einrichtung stehen 1000 Euro an Materialkostenzuschuss zur Verfügung. Die Ergebnisse aus den Workshops dieser KunstFELDER-Gruppen werden ebenfalls an den Orten im indeland präsentiert.


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