Staatssekretär Palmen sagt grundsätzlich zu

Förderantrag für Schwimmleistungszentrum übergeben
Von Redaktion [07.04.2007, 08.22 Uhr]

Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte) überreichte Staatssekretär Manfred Palmen (r.) in Düsseldorf den Förderantrag für das Schwimmleistungszentrum Jülich. Starke Befürworter des Projekts sind  (v.l.) Josef Wirtz,  Rolf Seel und Axel Wirtz.

Landrat Wolfgang Spelthahn (Mitte) überreichte Staatssekretär Manfred Palmen (r.) in Düsseldorf den Förderantrag für das Schwimmleistungszentrum Jülich. Starke Befürworter des Projekts sind (v.l.) Josef Wirtz, Rolf Seel und Axel Wirtz.

Eine Investitionssumme von 18,8 Millionen Euro brutto wird für eines der Vorzeigeprojekte des Dürener Landrats Wolfgang Spelthahn benötigt.: Das Schwimmleistungszentrum (SLZ) in Jülich. Nur mit einer Finanzspritze des Landes NRW kann das Großvorhaben ge-stemmt werden, "das von euregionaler Bedeutung ist, erhebliche Nachfolgeinvestitionen auslöst und damit weitere Arbeitsplätze schafft", wie der Landrat die Bedeutung des SLZ für die Region beschrieb.

Jetzt ist es seiner Realisierung einen Schritt näher. Jüngst überhaben Spelthahn und Kreis-Baudezernent Hans-Martin Steins nach intensiven Abstimmungsgesprächen im Düsseldorfer Landtag den Förderantrag an Manfred Palmen, Staatssekretär im Innenmi-nisterium. Palmen, im Innenministerium für den Sportbereich zuständig, zeigte sich von dem Projekt beeindruckt, das 12.000 Vereinssportler im Schwimmbezirk Aachen direkt betritt. Bislang ist Aachen der einzige Bezirk in NRW ohne überdachte 50-Meter-Bahn.

"Ich sehe, Sie haben alle politischen Kräfte zusammengeführt und die Planung steht. Ich sage Ihnen: Wir sind dabei! Wir fördern, was nach den Richtlinien des Leistungssports möglich ist", gab Palmen den Besuchern eine grundsätzliche Förderzusage, ohne sich jedoch einen bestimmten Betrag entlocken zu lassen.

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Powerpoint-Präsentation bei der Vorstellung in Jülich zum Schwimmleistungszentrum

Powerpoint-Präsentation bei der Vorstellung in Jülich zum Schwimmleistungszentrum

"Ich gratuliere Ihnen zu dem Projekt. Es bietet Riesenchancen, aus denen jetzt Erfolge gemacht werden müssen. Unsere politische Unterstützung haben Sie", sagte Axel Wirtz, MdL aus Stolberg und Vorsitzender des Sportausschusses des Landtages. Neben seinen beiden kreisdürener CDU-Fraktionskollegen Josef Wirtz und Rolf Seel nahmen auch Vertreter des Wirtschaftsministeriums an dem Gespräch teil.

Landrat Wolfgang Spelthahn stellte das SLZ vor, das vom NRW-Schwimmverband als Landesleistungszentrum genutzt werden soll. Es soll außerdem dem Breitensportlern zu-gute kommen, insbesondere Kindern. "25 Prozent der Kinder können heute gar nicht schwimmen", berichtete Palmen und erinnerte an die landesweit 86 Ertrunkenen in einem Jahr. 50-Meter-Bassin, Ausschwimmbecken und die dritte Gegenstromanlage in Deutsch-land sollen das SLZ zu einer Attraktion machen. Die Stadt Jülich könnte, so die Aussagen, durch den Neubau erhebliche Kosten sparen, da ihr eigenes, stark sanierungsbedürftiges Hallenbad dann überflüssig wäre.

Josef Wirtz erläuterte die Pläne, das SLZ umweltfreundlich mit einem Biogaskraftwerk zu beheizen. "Damit könnten wir erheblich an Betriebskosten sparen und den Landwirten in der Region eine neue Einnahmequelle verschaffen." Auch die Perspektiven, die das vor-gesehene Jugendgästehaus mit 150 Betten am benachbarten Brückenkopf-Park bieten soll, kamen zur Sprache.


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