Dorothee Esser gewährt persönlichen Blick auf ihren Arbeitsplatz

„Mein Park ist mein Baby“
Von Achim Heidemann [30.03.2007, 09.07 Uhr]

Das Jugendgästehaus ist der persönliche Wunsch von Dr. Dorothee Esser, Geschäftsführerin des Brückenkopf-Parks. Denn dann feiert der Park seinen zehnten Geburtstag. Welche persönlichen Eindrücke und Empfindungen sie außerdem mit ihrem Arbeitsplatz verbindet, erzählte sie Achim Heidemann.

Das Park ist Dorothee Essers ihre Leidenschaft

Das Park ist Dorothee Essers ihre Leidenschaft

Für manche heißt es „My home is my castle“ für Dr. Dorothee Esser heißt es „Mein Park ist mein Baby“ Angefangen hat alles im November 2003 als die damalige Leiterin des Kulturamtes der Stadt Jülich zur Geschäftsführerin des Brückenkopfparks wurde. Für sie war vieles Neuland. „Vor allem die 33 Hektar des Parks.“, scherzt sie. Ihr Schwerpunkt war die Kinder- und Jugendarbeit, sowie pädagogisches im Park zu vermitteln. Ihr Slogan war „Hier können Kinder spielen und werden nicht bespielt.“ Auch noch heute hat sie Freude durch den Park zu gehen.

Ihr Lieblingsplatz ist, wie sie verriet, der Ort der Stille am Weiher. Dort kommt sie in der ganzen Arbeitshektik einmal kurz zur Ruhe und Besinnung. Hier hat sie die Möglichkeit des Durchatmens, denn Zeit ist ein Problem für Dorothee Esser. Sie hat viele Termine und kann dennoch die Sonntage genießen, wenn sie durch „ihren“ Park läuft.

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Tierfreundin Dorothee Esser mit Eselchen Napoleon, der inzwischen schon ein stattlicher Esel ist.

Tierfreundin Dorothee Esser mit Eselchen Napoleon, der inzwischen schon ein stattlicher Esel ist.

„Man hat immer noch Freude durch den Park zu gehen.“ meint die Geschäftsführerin. Schließlich habe sie ihn auch adoptiert, wie sie zwinkernd verrät. Schließlich verbringt sie viel Ziel mit ihm.

Ihre Lieblingszeit im Park ist frühmorgens wenn die Tiere erwachen und der Tau noch auf den Gräsern liegt. Auch nach mehr als drei Jahren hat sie immer noch Freude durch den Park zu gehen. Und was macht man in der Freizeit. „Was ist soll das sein?“, scherzt Esser. Ihr Privatleben ist sehr geschrumpft, aber sie findet noch Zeit für ihre Hobbys das Lesen und Walken. Im Urlaub verreist sie am liebsten quer durch Europa. „Das sind meine Phasen der Erholung.“ Und wie sieht es aus mit Handy ausschalten in der Freizeit? Da muss sie den Kopf schütteln und verneinen. Das Handy ist mit dabei und ab und an gibt es auch einen Anruf aus dem Büro.

Wenn sie die Sonntage bei Veranstaltungen im Park verbringt, dann kombiniert sie Arbeit mit Privatem und bringt schon mal ihren Mann mit. „Besser kann man es nicht verbinden.“ Seit dem ersten Tag hängt sie mit Herzblut an ihrer Arbeit. „Das ist wie mein Kind. Man freut sich über jeden Schritt den es läuft.“ Eine ihrer Eigenart ist es, dass alles schnell und gut laufen muss. Das hat sie auch auf die Mitarbeiter und die Tätigkeiten im Park projiziert. „Ich gebe jede Phase meiner Energie in den Park.“ Ihr Ziel für die Zukunft? Ihr Größter Wunsch ist das Jugendgästehaus im Park. Denn 2008 feiert der Park sein 10-jähriges Jubiläum.


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