16. Kreiskulturtage zum letzten Mal nach altem Muster

Tröpchen für Tröpchen beste Kultur
Von Arne Schenk [29.04.2005, 17.14 Uhr]

Es ist vollbracht: Zufrieden präsentiert die Organisationsgruppe um Kulturausschussvorsitzende Käthe Rolfink, Kreisdirektor Georg Beyß und Bürgermeister Ulrich Schuster (6. bis 8. von links) die 16. und letzten Kreiskulturtage in der Gemeinde Inden.

Es ist vollbracht: Zufrieden präsentiert die Organisationsgruppe um Kulturausschussvorsitzende Käthe Rolfink, Kreisdirektor Georg Beyß und Bürgermeister Ulrich Schuster (6. bis 8. von links) die 16. und letzten Kreiskulturtage in der Gemeinde Inden.

Der Tintenklecks mit seinen merkwürdig hellblauen Flecken entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Wassertropfen: Das Logo der diesjährigen Kreiskulturtage symbolisiert den Indesee, der einmal dort entstehen soll, wenn die Braunkohle gefördert ist, bemerkt Käthe Rolfing, Vorsitzende des Kreiskulturausschusses. „Wir haben lange überlegt, was den Geist der Gemeinde prägt,“ erklärt Indens Bürgermeister Ulrich Schuster. „Das ist sicher die Zukunftsentwicklung der Gemeinde, die Gestaltung der Braunkohlenlandschaft unter Einbeziehung von Wasser.“ Damit würde gleichzeitig die Hoffnung Indens zum Ausdruck gebracht.

Die 16. Kreiskulturtage werden auch die letzten sein. Dennoch zeigen sich die Organisatoren in bester Laune, haben sie doch bereits konkrete Pläne für die Zeit danach. Doch zunächst richtet sich der Blickpunkt auf die Zeit vom 26. August bis zum 4. September. „Wir haben den Termin bewusst etwas später gelegt,“ unterstreicht Rolfink. Die letzten Kulturtage sollen eine besondere Erfahrung werden, verspricht Kreisdirektor Georg Beyß: „Wir werden mit einem echten Highlight starten, einer der gefeiertsten Bands aus Deutschland.“ Die Rede ist von der Beatles Revival Band, die am Freitag, 26. August, Erinnerungen an die Fab Four wachrufen. „Und wie immer wird die Eröffnungsveranstaltung kostenfrei sein.“ Generell wird es eine Mischung aus kommerziellen und ortsansässigen Künstlern geben, darunter eine Ausstellung mit Exponaten des verstorbenen Amtsbürgermeister Heinrich Wolff, ein studierter Kunstmaler und Obstzüchter.

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Zur Finanzierung stellt die Kultur- und Naturstiftung der Sparkasse Düren einen Sockelbetrag bereit, der jeder Gemeinde zusteht, wenn sie die Kreiskulturtage veranstalten. Ansonsten kümmert sich das Organisationsteam um Sponsoren und Inseratgeber.

Im Team arbeiten Käthe Rolfink, Georg Beyß, Manfred Halfenberg, Renate Xhonneux, Helga Weißweiler, Reinhard Marx, Maria Kaptain, Heinrich Unterberger und Rudi Goerke mit Achim Kilsch vom Kraftwerk Weißweiler und Jochen Kittlaus, Stabsleiter im Tagebau Inden, zusammen. Dass Mitarbeiter von RWE mit an Bord sind, hat einen besonderen Grund, so Kittlaus: „Tagebau und Kraftwerk sind zwei Faktoren, die das Geschick der Gemeinde bestimmen.“ Deshalb wird ein Tag der offenen Tür zum 50-jährigen Bestehen des Kraftwerks ausgerichtet. Außerdem übergibt RWE am 4. September der Bevölkerung die Inde in ihrem neuen Bett.

Nach den Kulturtagen ist vor der Rurkultur. Im kommenden Jahr geht es nämlich in eine völlig neue Runde, bemerkt Rolfink: „Ich möchte alle Gemeinde aus dem gesamten Kreis im Sommer an einem Event beteiligen.“ Voraus geht ein Ideen- und Kreativwettbewerb, in denen die teilnehmenden Künstler nach unterschiedlichen Gesichtspunkten ermittelt werden. Kooperiert werden soll dabei mit DKB und Rurtalbahn, „um von A nach B zu kommen“. Dieses ambitionierte Projekt erhält breite Zustimmung, wie auch Ulrich Schuster bestätigt: „So muss nicht jede Gemeinde 16 Jahre lang warten, bis sie wieder dran kommt.“


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