Studie liegt vor

"Bergwelt Sophienhöhe" ist machbar
Von Josef Kreutzer [17.06.2012, 09.52 Uhr]

Der Landrat des Kreises Düren, Wolfgang Spelthahn, und sein Amtskollege des Rhein-Erft-Kreises, Werner Stump, haben gemeinsam mit den Bürgermeistern Jürgen Frantzen aus Titz, Hermann Heuser aus Niederzier und dem Beigeordneten Johannes Mies aus Elsdorf - sowie den Planern Christoph Schrahe und Markus Gamon von Montenius Consult eine Machbarkeitsstudie mit dem Arbeitstitel "Bergwelt Sophienhöhe" vorgestellt.

Sie stehen hinter dem Projekt "Bergwelt Sophienhöhe"

Sie stehen hinter dem Projekt "Bergwelt Sophienhöhe"

Die vom Kreis Düren, dem Rhein-Erft-Kreis sowie der RWE Power AG in Auftrag gegebene Studie kommt zu dem Ergebnis, dass ein breit gefächertes Freizeit- und Sportangebot im Bereich der Sophienhöhe umsetzbar und rentabel zu betreiben sei. Zudem würde die Maßnahme den Tourismus in der Region beleben und somit neue Arbeitsplätze schaffen. Im nächsten Schritt wird ein Investor gesucht, der die Ausführung und den Betrieb übernimmt.

Die Planer gehen davon aus, dass die Freizeitangebote in einem Bereich der Sophienhöhe angesiedelt werden, der heute noch nicht öffentlich zugänglich ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Charakter der Sophienhöhe als Ausgleichsfläche für den Tagebau und grüne Lunge für die Umgebung erhalten bleibt. Auch künftig können sich die Tier- und Pflanzenwelt hier geschützt entwickeln und Menschen die Ruhe der Natur genießen. Für die "Bergwelt Sophienhöhe" ist eine Fläche von knapp 23 Hektar vorgesehen. Davon soll allerdings nur ein Viertel für die Freizeitangebote genutzt werden. Damit würden die geplanten Aktivitäten nur 0,25 Prozent der Gesamtfläche der Sophienhöhe in Anspruch nehmen.

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Die Studie sieht ein attraktives Freizeit- und Sportangebot vor, das Besucher aus ganz Nordrhein-Westfalen, aber auch aus den Nachbarländern Belgien und den Niederlanden anziehen soll. Ein spezielles Verkehrs- und Parkkonzept sorgt dafür, dass die Anwohner von den Besucherströmen nicht tangiert werden. Um den motorisierten Verkehr aus dem Naherholungsgebiet fern zu halten, ist eine Seilbahn vorgesehen, die die Besucher auf die Spitze der Sophienhöhe bringt. Zu den sportlichen Möglichkeiten zählt eine mehr als 1,5 Kilometer lange Sommerrodelbahn oder eine fast zwei Kilometer lange Abfahrt in sogenannten Monsterrollern oder Mountaincarts. Auch Mountainbiker kommen auf ihre Kosten: Zahlreiche Strecken mit den unterschiedlichsten Herausforderungen stehen zur Auswahl sowie Sprungschanzen und Abfahrten mit einem starken Gefälle. Die einzelnen Attraktionen sind modular aufgebaut und können als einzelne Bausteine je nach Bedarf hinzugefügt werden.

"Die Rekultivierung in unserer vom Bergbau geprägten Umgebung ist schon sehr weit fortgeschritten, so dass wir die Möglichkeiten der Naherholung und der Freizeitaktivitäten sinnvoll miteinander verbinden wollen. Das steigert nicht nur die Attraktivität der Region, sondern schafft auch neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze", erläuterten die Landräte Spelthahn und Stump den Hintergrund ihrer Initiative an der gemeinsamen Kreisgrenze.


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