Zwölfter Regionalwettbewerb "Jugend forscht" im Forschungszentrum Jülich

Von Sternen und Flecken
Von Redaktion [28.02.2012, 08.21 Uhr]

Sieger bei den Geo- und Raumwissenschaften: Philipp Mülhems mit seinem Planetarium. Quelle: Forschungszentrum Jülich

Sieger bei den Geo- und Raumwissenschaften: Philipp Mülhems mit seinem Planetarium. Quelle: Forschungszentrum Jülich

64 hoch motivierte Nachwuchsforscherinnen und -forscher, 34 spannende Projekte: Die Jury hatte beim zwölften Regionalwettbewerb "Jugend forscht - Schüler experimentieren" im Forschungszentrum Jülich keine leichte Wahl. Ihr Urteil: fünf 1., dreizehn 2. und elf 3. Plätze. Die nächste Hürde für die Erstplatzierten ist nun der Landeswettbewerb: für "Schüler experimentieren" am 11. und 12. Mai in Recklinghausen, für "Jugend forscht" vom 26. bis 29. März in Leverkusen.

Der forschende Nachwuchs kam in diesem Jahr von Schulen aus Jülich, Eschweiler und Aachen. Im Foyer des Großen Hörsaals stellten die Teilnehmer des Regionalwettbewerbs Arbeiten aus den Themenbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik vor.

Dass auch gestandene Hausfrauen und -männer in puncto Fleckentfernung noch einiges lernen können, bewiesen Florian Müller, Jakob Wimmer und Hans Ritz. Die drei Schüler der Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Koslar gingen in ihrem Projekt im Bereich Chemie der "Fleckentfernungsleistung verschiedener Waschmittel" auf den Grund der Lauge. Ihre Schulkameraden Aaron Leo Lammertz und Jonas Marx zeigten im Bereich Biologie, wie der Wassergehalt von Blättern im Verlauf des Herbstes durch die Trockenmasse bestimmt werden kann. Und bei welchem Untergrund unter Spielgeräten sich Kinder am wenigsten verletzen, untersuchten Moritz Wiehe und Timo Görldt von der Gemeinschaftsgrundschule im Bereich Physik.

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Sieger und Fleckenfeinde: (von links) Florian Müller, Jakob Wimmer und Hans Ritz. Quelle: Forschungszentrum Jülich

Sieger und Fleckenfeinde: (von links) Florian Müller, Jakob Wimmer und Hans Ritz. Quelle: Forschungszentrum Jülich

Stefan Herrmann vom Städtischen Einhard-Gymnasium Aachen zeigte im Bereich Chemie, wie ein "Low-Budget-Gaschromatograph" funktioniert, gefertigt und kalibriert wird. Und der 20-jährige Philipp Mülheims aus Titz, inzwischen Student der RWTH, überzeugte die Jury in den Geo- und Raumwissenschaften mit seinem selbstentwickelten Bausatz für ein Planetarium. Das würde nur rund 3000 Euro kosten und könnte im Astronomieunterricht eingesetzt werden - und die Sterne ins Klassenzimmer holen. Die Jury vergab für diese Projekte erste Plätze.

Zweite Plätze erreichten:
Jugend forscht: Leon Bataille, Arbeitswelt, Gymnasium Haus Overbach; Lara Wolff, Biologie, Gymnasium Haus Overbach; Magdalena Henke, Physik, Viktoriaschule Aachen; Leonhard Tusch, Technik, Städtisches Einhard-Gymnasium Aachen.
Schüler experimentieren: Daniel Nägele, Sebastian Droege und Fabian Zwerschke, Biologie, Gymnasium Haus Overbach; Henrike Wille und Pauline Richter, Biologie, Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Koslar; Ida Krüger, Maren Fisch und Maike Deckers, Chemie, Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Koslar; Madita Teusen, Jonathan Wendler und Caroline Brankers, Mathematik/Informatik, Viktoriaschule Aachen; Jakob Augustin und Hendrick Micke, Physik, Bischöfliches Pius-Gymnasium und Anne-Frank-Gymnasium Aachen; Jakob Souvignier, Technik, Freie Waldorfschule Aachen.

Dritte Plätze gingen an:
Jugend forscht: Manon Thoennißen, Arbeitswelt, Gymnasium Haus Overbach; Joseph Pekarski und Thaddäus Echelmeyer, Biologie, Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen; Vera Waffenschmidt und Maike Wehmeier, Physik, Viktoriaschule Aachen.
Schüler experimentieren: Henrik Junge und Moritz Renz, Chemie, Städtisches Einhard-Gymnasium Aachen, Adam Pekarski und Adriaan Wind, Chemie, Rhein-Maas-Gymnasium Aachen; Bendix Loevenich und Benedikt Ossenkopp, Mathematik/Informatik, Gymnasium Haus Overbach; Leon Teusen und Martin Fischer, Mathematik/Informatik, Viktoriaschule Aachen; Johanna Augustin und Luise Dahlhoff, Mathematik/Informatik, Bischöfliches Pius-Gymnasium und Kaiser-Karls-Gymnasium Aachen; Theo Engelmann und Matthias Rinkens, Technik, Gemeinschaftsgrundschule Jülich-Koslar.

Der "Jugend forscht Schulpreis 2012" in der Region wurde der Viktoriaschule in Aachen zuerkannt. Die Preise der Jugendjury gingen an das Team der "Fleckentferner" und Magdalena Henke für ihre Überlegungen zu einer "Unterwasserflöte".


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