Energiesparsam im Schulhaus

MGJ mit Comenius zum „prima Klima“
Von tee [08.09.2010, 12.23 Uhr]

Einen Baum als Symbol für das Comenius-Projekt pflanzte die Projektgruppe am MGJ  Jülich um Schulgarten

Einen Baum als Symbol für das Comenius-Projekt pflanzte die Projektgruppe am MGJ Jülich um Schulgarten

Frei nach Hermann Hesse: Jedem Ende wohnt ein Anfang inne… Das Comenius-Projekt „Think for the future“ hat mit den Sommerferien am Mädchengymnasium Jülich seinen Abschluss gefunden. Aber etwas Neues wächst: Ein bilaterale Naturwissenschaftsprojekt mit Dänemark.

In der Schule sollte sich etwas ändern. Das war das Ziel der 15-köpfigen Gruppe aus Schülerinnen der 12. und 13. Klasse, die zwei Jahre lang zum Thema „Klima“ im Comenius-Projekt aktiv waren. Viel ist erreicht worden. Der symbolische Baum wurde – wie in allen teilnehmenden Ländern Dänemark, Finnland, Slowenien und Großbritannien – gepflanzt, und der Außenbereich der Schule verschönt: Sitzecke, eine Bank im Schatten und Hocker aus Baumscheiben wurden vor der hauseigenen Mensa „Essbar“ installiert. Äußere Zeichen einer gelungenen Projektarbeit. Weit wichtiger sind die Strukturmaßnahmen, die über die Aktion hinaus im Sinne „Think for the future“ greifen werden.

Um in der Schule, die mit dem Slogan „prima Klima“ wirbt, das richtige Maß zwischen Frischluft und angenehmer Temperatur einzuhalten, wurden Meßgeräte angeschafft. So genannte „Öko-Guards“ kontrollierten wöchentlich die Klassen. Bewertet wurde, ob sie klimagerecht ihre Räume lüfteten, aber auch die Sauberkeit wurde beachtet. Entsprechend gabe es rote, gelbe oder grüne Karten.

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Klassen, die am besten abgeschnitten, bekamen als Belohnung eine Freizeitaktivität geschenkt. Über den Erfolg der Arbeit gibt es jetzt sogar einen Film zu sehen: Monika Häusler, Abiturientin am MGJ, hat das deutsche Projekt mit der Kamera begleitet.

Nicht nur die Arbeit selbst trieb die Mädchen an „Es ist schön, wenn man Kinder der Unterstufe für das Thema sensibilisieren kann“, erklärte Angelina Bircks. Auch der Weg dorthin war lohnend, wie Isabell Helbing es nannte „Spaßfaktor auf internationaler Ebene.“ Arbeitstreffen im In- und Ausland waren die „Bonbons.“

Und zukunftsgerichtet: Im Herbst 2009 besuchte die Jülicher Comenius-Gruppe mit ihren Biologielehrerinnen Ute Batfalsky und Stefanie Philippen Dänemark und legte den Grundstein für das Nachfolgeprojekt. Im Herbst startet der erste naturwissenschaftliche Austausch für Schülerinnen ab Klasse 7. Wieder wird das Thema Energie und Klima sein. „Vor der Küste in Skanderborg können die Schülerinnen Wasserkraft und Windenergie kennenlernen“, erklärt Batfalsky. Beim Gegenbesuch wird der Jülicher Solarturm in den Fokus genommen.


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