Düren: „Jobmesse Zeitarbeit“ zieht 750 Stellensuchende an
Von Redaktion [26.03.2010, 07.45 Uhr]

Bei einem Rundgang verschafften sich auch (v.r.) Kreisdirektor Georg Beyß, job-com-Leiterin Martina Forkel, Britta Hourtz (job-com) sowie Harald Küst, Leiter der Agentur für Arbeit Düren, und sein Kollege Bernhard Stier einen Überblick

Bei einem Rundgang verschafften sich auch (v.r.) Kreisdirektor Georg Beyß, job-com-Leiterin Martina Forkel, Britta Hourtz (job-com) sowie Harald Küst, Leiter der Agentur für Arbeit Düren, und sein Kollege Bernhard Stier einen Überblick

„Wir suchen Sie (männlich oder weiblich) als Schlosser, Schweißer, Dreher, Fräser, Tischler, Elektriker, Installateur, Lagerfachkraft, Produktionsmitarbeiter“. Die Botschaft auf dem Plakat einer der 14 Zeitarbeitsfirmen klang verheißungsvoll, lautete sie doch: Der Wirtschaftskrise zum Trotz gibt es auf dem regionalen Arbeitsmarkt neue Chancen in den unterschiedlichsten Bereichen. Welche Möglichkeiten die Zeitarbeitbranche konkret bietet, darüber verschafften sich rund 750 Arbeitsuchende im Kreishaus Düren einen Überblick. Schon am Morgen waren die Stände der Jobmesse, zu der die Agentur für Arbeit und die job-com des Kreises Düren erneut gemeinsam eingeladen hatten, gut besucht.

Zum Auftakt der Messe informierten sich Kreisdirektor Georg Beyß, job-com-Leiterin Martina Forkel und Harald Küst, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Düren, bei einem Rundgang über die aktuellen Jobangebote und Tendenzen in der Branche. „Die Signale sind gut. Es tut sich etwas auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Düren“, sah Küst nach den Gesprächen an den Ständen bestätigt, was ihm seine Antennen zuvor schon gemeldet hatten. Dass die Zeitarbeit grundsätzlich ein gutes Sprungbrett in den Arbeitsmarkt ist, unterstrich der Kreisdirektor: „Als Zeitarbeiter kann man sich beweisen und empfehlen. Es ist generell vorteilhafter, sich aus einer Stelle heraus zu bewerben als aus der Arbeitslosigkeit.“

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Verdrängen Zeitarbeiter die Stammbelegschaften? Küst: „Nein, die Zeitarbeit fängt in den Betrieben Belastungsspitzen ab und hat im Kreis Düren nur einen Anteil von 2,5 Prozent an allen sozialversicherungspflichtigen Stellen.“ Auch Dumpinglöhne müsse niemand fürchten. „Wir arbeiten mit bewährten Partnern zusammen, für die Tariftreue selbstverständlich ist,“ berichtete Martina Forkel.

60 Vermittlungen hatten die beiden Partner nach der vorangegangenen Jobmesse Zeitarbeit bilanziert; wie erfolgreich die jüngste Auflage war, wird sich später zeigen. „Unser Tagesziel ist es, möglichst viele Kontakte zwischen den Firmen und den Kunden herzustellen“, sagte Martina Forkel, „die Arbeitsverträge werden meist erst in der Folgezeit abgeschlossen.“ Die Aussteller jedenfalls waren am Ende doppelt zufrieden: mit der zahlenmäßigen Resonanz und dem ernsthaften Jobinteresse der Besucher.

Ansprechpartner für Zeitarbeit bei der job-com sind Helmut Kluth (02421/22-1648) und Britta Hourtz (02421/22-1682), bei der Agentur für Arbeit Alexandra Bosshammer und Katarzyna Hammers (Servicenummer 01801/555-111).


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