Kreis Düren: Feste Stellen für 56 job-com-Mitarbeiter
Von Redaktion [04.03.2010, 08.02 Uhr]

Landrat Wolfgang Spelthahn (l.) und Personalratsvorsitzender Wolfgang Platz (r.) gratulierten 56 Mitarbeitern der Kreisverwaltung zur Entfristung ihrer Arbeitsverträge.

Landrat Wolfgang Spelthahn (l.) und Personalratsvorsitzender Wolfgang Platz (r.) gratulierten 56 Mitarbeitern der Kreisverwaltung zur Entfristung ihrer Arbeitsverträge.

Auf diesen Moment hatten 56 Mitarbeiter des Kreises Düren lange gewartet: Im Rahmen einer Feierstunde überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn ihnen unbefristete Arbeitsverträge. „Nachdem jetzt klar ist, dass das Hartz IV-Optionsmodell nicht mit dem Jahresende 2010 ausläuft, sondern unbegrenzt weiterbesteht, kann der Kreis Düren ihre Arbeitsverträge endlich entfristen“, sagte der Landrat.

Dabei unterstrich er, dass die job-com-Mitarbeiter das Ihre zum Weiterbestehen der Langzeitarbeitslosen-Betreuung in kommunaler Verantwortung beigetragen hätten. „Der Wettbewerb hat gezeigt, dass die Arbeitsgemeinschaften mit Beteiligung der Agentur für Arbeit nicht erfolgreicher oder wirtschaftlicher gearbeitet haben als wir Optionskommunen. Wir haben den Leistungstest hervorragend bestanden“, betonte Landrat Wolfgang Spelthahn. Für den Personalrat dankte dessen Vorsitzender Wolfgang Platz den Kolleginnen und Kollegen für die geleistete Aufbauarbeit; die job-com-Amtsleiter Martina Forkel und Karl-Josef Cranen gratulierten ihnen mit einem Blumengruß.

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Mit 108 Mitarbeitern ist die job-com das größte Amt der Kreisverwaltung Düren. Hervorgegangen ist es aus einer gemeinnützigen Gesellschaft gleichen Namens. Mit ihrer exakt auf den Kreis Düren zugeschnittenen Vermittlung von Arbeitslosen hatte sie den Grundstein dafür gelegt, dass der Kreis Düren mit seiner Bewerbung um den Status als Hartz IV-Optionskommune erfolgreich war.

Die Mitarbeiterzahl der job-com wird nochmals deutlich wachsen, wenn der Kreis Düren ab 2011 Verantwortung für das Personal übernimmt, das in den kommunalen Rathäusern für die Leistungsgewährung zuständig ist. Um die Langzeitarbeitslosen optimal aus einer Hand betreuen zu können, wird derzeit an der Bismarckstraße in Düren ein Jobcenter gebaut, das „Haus D“ der Kreisverwaltung.


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