Meinungsausstausch von SkF und CDU-Ausschuss-Mitgliedern

Dürener „LebensWerkStadt“ im Mittelpunkt des Interesses
Von Redaktion [28.02.2010, 08.36 Uhr]

Suchten den Meinungaustausch: (v.r. hinten) Ulrich Lennartz (SkF Geschäftsführer), Thomas Floßdorf (JHA-Vorsitzender, CDU), (v.r vorne) Ausschussmitglieder Andrea Hilger, Iris Papst, Inge Prümm (alle CDU) und das Team der „LebensWerkStadt“

Suchten den Meinungaustausch: (v.r. hinten) Ulrich Lennartz (SkF Geschäftsführer), Thomas Floßdorf (JHA-Vorsitzender, CDU), (v.r vorne) Ausschussmitglieder Andrea Hilger, Iris Papst, Inge Prümm (alle CDU) und das Team der „LebensWerkStadt“

Bei einer Stippvisite im Sozialdienst katholischer Frauen Düren e.V. (SkF) informierten sich vier CDU-Mitglieder des städtischen Jugendhilfeausschuss über die vielfältige Arbeit des Vereins und aktuelle Projekte. Vor allem die „LebensWerkStadt“ fand Beachtung.

In einem Pilotverfahren ist in der Dürener Paul-Gerhardt-Grundschule die „LebensWerkStadt“ erstmals umgesetzt worden. Es ist ein Baustein für „Soziales Kompetenztraining“. Zehnmal kam Diplom-Pädagoge Andreas Albrecht vom SkF zu den Pädagoginnen der Grundschule und übte praktische und überschaubare Verhaltensziele mit den Kinder direkt für ihren Schulalltag. Das überzeugte Thomas Floßdorf, Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses der Stadt:„Die kleinen Schritte führen die Kinder zum gewünschten Lernerfolg“.

Die Lebenswerkstatt ist wie ein „Werkzeugkasten“ konzipiert, aus dem sich die jeweiligen Schulen die Themen heraussuchen können, die sie benötigen. Neben dem Kompetenztraining gehören verschiedene Beratungsthemen oder die Sensibilisierung von geschlechter- oder kulturrelevanten Themen zu den Bausteinen.

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In einer regen Diskussion mit den CDU-Vertreterinnen Andrea Hilger, Iris Papst und Inge Prümm wurden vor allem jugendpolitische Weichenstellungen besprochen, die den aktuellen und zukünftigen Problemen von Familien, Kindern und Jugendlichen gerecht werden. Mehr vorbeugende Ansätze forderten die Fachleute – auch um die explodierenden Kosten der Jugendhilfe langfristig in den Griff zu kriegen. SkF-Geschäftsführer Ulrich Lennartz forderte von der Politik mehr Mut, solche prophylaktischen Ansätze gerade in Zeiten knapper Kassen anzufassen. „Wir müssen die Übergänge zwischen den Systemen Familienzentren, Schule und Jugendhilfe gestalten. Das ist nachhaltige Jugendpolitik, die letzen Endes auch Kosten einspart“ ist er sich sicher.

Die Fachpolitikerinnen und -politiker waren derselben Ansicht und wollen nun auch ihre Fraktionskollegen überzeugen, dass prophylaktische Modelle der Jugendhilfe eine Investition in die Zukunft der Stadt Düren ist.

Seit Jahren arbeitet der SkF mit zahlreichen Schulen zusammen und ist mittlerweile Träger von 21 Ganztagsangeboten. Dort ist er im Bereich der Jugendhilfe der größte Anbieter in Stadt und Kreis Düren – nicht zuletzt wegen seiner renommierten Angebote unter dem Dach des Jugendhilfezentrums. Neben den Beratungsstellen für Schwangere, Familien oder Migrantinnen und Migranten sowie den Betreuungen für psychisch Kranke, war der Verein auch immer ein Anwalt für die Interessen von Frauen und Familien. Auf die aktuellen gesellschaftspolitischen Fragestellungen gibt der Verein Antworten und engagiert sich verstärkt im Bereich der frühkindlichen Förderung und der Begleitungen von Eltern und jungen Familien.


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