Winterdienst des Kreises ist seit sechs Wochen im Dauereinsatz
Von Redaktion [01.02.2010, 13.16 Uhr]

Ein Dankeschön im Namen der Bürgerinnen und Bürger überbrachte Landrat Wolfgang Spelthahn dem Team der Kreis-Straßenmeisterei. Seit sechs Wochen sind die Männer mit ihren Räum- und Streufahrzeugen Tag und Nacht im Dauereinsatz.

Ein Dankeschön im Namen der Bürgerinnen und Bürger überbrachte Landrat Wolfgang Spelthahn dem Team der Kreis-Straßenmeisterei. Seit sechs Wochen sind die Männer mit ihren Räum- und Streufahrzeugen Tag und Nacht im Dauereinsatz.

Das Rendezvous mit „Daisy“ hat der Kreis Düren gut überstanden, doch ein Ende der Eiszeit ist noch nicht in Sicht. Seit dem 17. Dezember, also seit nunmehr sechs Wochen, sind Helmut Schmidt und seine Kollegen von der Kreisstraßenmeisterei im Dauereinsatz. Mit ihren sechs Streuwagen sorgen sie seitdem ununterbrochen im Zweischichtbetrieb dafür, dass die Autofahrer auf den 210 Kilometern Kreisstraße zwischen Titz und Heimbach keinen Rutsch erleben, weder einen guten noch einen schlechten.

„Sie leisten eine ganz hervorragende Arbeit für die Menschen im Kreis Düren, denn die meisten sind auf ihr Auto und damit auf einwandfrei befahrbare Straßen angewiesen“, würdigte Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt den Langzeiteinsatz seiner Mitarbeiter in den Streufahrzeugen, die bislang unfallfrei durch den Winter gekommen sind.

Nacht für Nacht sind die Wettermelder ab 3 Uhr unterwegs, um den Straßenzustand zu kontrollieren und ihre Kollegen zu informieren. Bevor der Berufsverkehr einsetzt, müssen die Pisten geräumt und gestreut sei. Auch an Feiertagen und Wochenenden wurde und wird durchgearbeitet; die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer duldet keine Verschnaufpause.

Werbung

Und während sich alle Welt um die Erderwärmung sorgt, müssen die alten Hasen im Team lange zurückdenken, um sich an einen vergleichbaren Winter zu erinnern. Teils mussten sogar Straßen wegen Schneeverwehungen vorübergehend gesperrt werden, obschon die Räumteams rund um die Uhr im Einsatz waren.

Obwohl der Nachschub bundesweit ins Stocken geraten ist und für das Streugut mittlerweile gesalzene Preise aufgerufen werden, hat das Kreis-Team bisher noch keine Schicht mangels Masse ausfallen lassen müssen. „Wir sind mit unseren Nachbarn gut vernetzt und helfen uns gegenseitig mit Salz aus“, berichtet Walter Weinberger, Leiter des Amtes Kreisentwicklung und –straßen, von einem Geben und Nehmen. Für Anfang Februar ist dem Kreis Düren eine größere Lieferung fest zugesagt. Mit diesem Berg käme der Kreis dann endgültig über den Berg. Doch Dezernent Hans Martin Steins hofft auf besseres Wetter: „Die Kollegen haben sich längst eine Erholungspause verdient.“


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Stadtteile

Kita „Die kleinen Strolche“: Jubiläumsfeier eine Woche lang
„Was wollen wir trinken sieben Tage lang?“, heißt ein ziemlich bekanntes Fest- und Feierlied. Da so ein 50-jähriges Jubiläum bei der Kita „Die kleinen Strolche“ in erster Linie ein Fest für die Kinder ist, hat sich das Team der Einrichtung überlegt, mit den Kindern, die sie im Moment besuchen, kräftig und sieben Tage lang zu feiern. Es geht los mit dem Dasda Theater, das am Donnerstag, 27. April, das Stück Petterson und Findus im Dietrich-Bonhoeffer-Haus, Düsseldorfer Straße 30, für die Kita-Kinder aufführen wird.  [26.04.2017, 13.58 Uhr]  >>
Im Heckfeld Geschmack am Glauben finden
Einen Ruhepol im Alltag finden. Innehalten, dem eigenen Getriebensein im Leben regelmäßig einen Ort des Atemholens zu geben, dazu dienen Exerzitien im Alltag. Seit fast 20 Jahren wird in St. Rochus Jülich diese Tradition in der Fastenzeit gepflegt. [09.04.2017, 14.12 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung